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Besuch

Hirschberger KiTa-Kinder entdecken Fa. Westkalk - Abschluss des Projektes „ Wie kommt Leben in den Steinbruch?“

„Jetzt kleiden wir euch erstmal ein!“

Mit diesen Worten begrüßte Dr. Guido Mausbach, technischer Leiter, die künftigen Erstklässler der KiTa Hirschberg, deren Leiterin, Angelika Nordsiek-Lischka und interessierte Eltern.
Ausgestattet mit Sicherheitshelmen und Warnwesten machte sich die Gruppe auf den Weg, um den Steinbruch der Fa. Westkalk in einer gut 2- stündigen Führung zu erkunden.
Unterwegs erklärte Dr. Mausbach den Kindern an verschiedenen Stationen die Entstehung und Verwendung des Kalksteins.
„Das bekommen Hühner zum Futter dazu, damit die Eierschale ganz fest wird?“ staunten die Kinder, als sie sich das aus den Kalksteinen gewonnene Steinmehl anschauen konnten. Bei einem weiteren Zwischenstopp schaute sich die Gruppe einen Film an, in dem kindgerecht erklärt wurde, wie eine Sprengung funktioniert.
Besonders interessiert waren die Kinder an den riesigen Schaufelladern und Muldenkippern. „Die Reifen sind viel größer als meine Mama.“

„Da oben fliegt ein Greifvogel!“ entdeckte ein Kind den Vogel mit einem Blick zum Himmel. „Ja, die leben und nisten hier im Steinbruch.“ erklärte Dr. Mausbach.
Im Vorfeld hatten sich die Kinder schon mit dem Thema „ Wie kommt Leben in den Steinbruch?“ beschäftigt.

In der KiTa Hirschberg war Frau Sabine Oberdiek, Fachpädagogin der Deutschen Umweltaktion, zu Gast. Dort hatte sie an einem Vormittag den angehenden Schulkindern vorgestellt, wie sich Pflanzen und Tiere den Steinbruch zurückerobern.
 Mit Begeisterung erkletterten alle Kinder zum Abschluss des Nachmittags einen riesigen Kiesberg.
„Die Kinder und auch wir Erwachsene haben heute viel Neues rund um unseren einheimischen Steinbruch erfahren und gelernt,“ war das Fazit von Angelika Nordsiek-Lischka.