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Feuerwehrhaus Warstein

Entwurf für Feuerwehrstandort aus Holz findet Zustimmung der Wehrleute

Volle Zustimmung des Arbeitskreises Feuerwehr zu den Entwürfen der Architektengemeinschaft Blecke, Fleißig und Löer

Entwurf für Feuerwehrstandort aus Holz findet Zustimmung der Wehrleute - Wästerrenaturierung und Feuerwehrneubau werden zeitlich abgestimmt

Feuerwehrmitglieder haben eine klare Vorstellung davon, wie ein funktionales Feuerwehrgebäude aussehen soll. Diese Vorstellungen sind in die Planungen der Architektengemeinschaft Blecke, Fleißig und Löer eingeflossen. Jetzt haben sie ihre Entwurfsplanungen zum Neubau des Feuerwehrstandortes Warstein dem Arbeitskreis Feuerwehr vorgestellt - und vollständige Zustimmung erhalten.

Der Entwurf sieht die Errichtung eines ca. 80 Meter langen Gebäudes parallel zur Wäster und B 55 in Warstein vor. Im südlichen Bereich sind die Stellplätze für die Feuerwehrmitglieder vorgesehen. Es schließt sich sodann ein zweigeschossiges Gebäude an, das die Umkleidebereiche, Sanitärgebäude, Funktionsräume und Übungsraum unterbringt. Es folgt die Fahrzeughalle mit sieben Stellplätzen und einer Waschanlage. Nördlich sind die Werkstatt sowie einige technische Nebenräume vorgesehen. Im Untergeschoss findet die Jugendfeuerwehr ihr Zuhause.

Projektkoordinator René Tiefert: "Gerade wenn man die feuerwehrtechnischen Abläufe berücksichtigt, ist dieser Entwurf absolut gelungen. Das war eine wirklich gute Zusammenarbeit aller Beteiligten. Der Entwurf zeigt, dass sich der enorme Abstimmungsaufwand gelohnt hat."
Wirklich außergewöhnlich wird das neue Gebäude, weil es überwiegend aus Holz errichtet wird. Die Stadt Warstein ist mit mehr als 8.600 Hektar Wald eine der waldreichsten Kommunen im Land NRW. "Damit wird ein Rohstoff, der sozusagen vor der Tür nachwächst, für das Gebäude eingesetzt, so der Leiter des Sachgebietes Immobilien und Wirtschaftsförderung Andreas Pickhard."
Schon in dieser Woche werden die ersten Arbeiten zum Abbruch des ehemaligen Kolpinghauses im südlichen Bereich der Stadt Warstein beginnen. Dieser Standort war für das neue Feuerwehrhaus aufgrund seiner verkehrsgünstigen Lage ausgewählt worden. Die Stadt hat den Abbruchauftrag bereits erteilt, vorab hat allerdings die Feuerwehr Warstein die Chance genutzt, das leerstehende Gebäude für eine Übung zu nutzen.

Zunächst beginnt die Abbruchfirma mit der inneren Entkernung. Diese Arbeiten werden voraussichtlich bis Anfang August andauern, so dass mit dem Abrissbagger in ca. einem Monat zu rechnen ist. Tiefert: "Damit wird eine weitere Baustelle neben den zahlreichen Bauaktivitäten, die aktuell in Warstein stattfinden, entstehen."
Im Gleichzug zur Planung des Feuerwehrstandortes wurde auch die Renaturierung der Wäster im Baubereich geplant. Im Bauablauf können so Synergieeffekte im Zuge der Gründungsarbeiten für das Feuerwehrgebäude und der Wästerrenaturierung erzielt werden.
Gleichzeitig werden die Arbeiten am Feuerwehrstandort Belecke zielstrebig fortgeführt, so dass mit einer Fertigstellung im Herbst 2019 zu rechnen ist.