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Tiefgarage

Hausordnung der Warsteiner Tiefgarage angepasst - Alkoholkonsum im Bereich der Tiefgarage ausdrücklich nicht gestattet

Die Schilder mit der veränderten Hausordnung wurden jetzt nebst Piktogrammen aufgehängt.

Die sommerlichen Temperaturen bringen die Menschen dazu, sich im Freien aufzuhalten. Doch führt diese Öffentlichkeit in einigen Fällen auch zu Konflikten. Aus gegebenem Anlass hat die Stadt Warstein deshalb jetzt die Hausordnung der Tiefgarage angepasst. Wichtigste Veränderung: In der Tiefgarage sowie im unmittelbaren Umfeld wie den Treppen und Eingängen ist der Konsum von Alkohol untersagt.

"Wir haben gerade in letzter Zeit immer wieder nachdrückliche Beschwerden aus der Bürgerschaft und der Einzelhändler über Lärmbelästigung und unpassendes Verhalten an und in der Tiefgarage unter dem Dr- Segin-Platz erhalten. Die Ursache hierfür ist offenkundig übermäßiger Alkoholkonsum. So sehen wir uns jetzt leider gezwungen, dies mit der Hausordnung im Bereich der Tiefgarage ausdrücklich zu untersagen und auf diese Weise eine rechtssichere Grundlage zu erhalten, bei Verstößen einzuschreiten", erläutert Bürgermeister Thomas Schöne. Die Stadt Warstein bedauert sehrt, dass Appelle an die Einsicht in den letzten Wochen wenig bis gar nicht geholfen haben und sie daher ergänzend zu den jüngsten Verbotsschilden an den Spielbereichen des Warsteiner Marktplatzes nun einen nächsten Schritt gehen musste.

Das Ordnungsamt der Stadt weist ergänzend darauf hin, dass laut Hausordnung die Tiefgarage sauber zu halten ist. Schäden oder Verunreinigungen werden straf- und ordnungsrechtlich verfolgt. Bei Verstößen gegen die Hausordnung kann ein Hausverbot gegen die Verursacher ausgesprochen werden. Neben der Ordnungsbehörde hat auch die örtliche Polizei zugesagt, diesen Bereich häufiger zu kontrollieren. Das Ordnungsamt wird die weitere Entwicklung intensiv beobachten und ggf. zusätzliche Schritte ergreifen. Die kommende Umgestaltung von Dr. Segin- und Marktplatz wird in den kommenden ein bis zwei Jahren naturgemäß zusätzliche Änderungen mit sich bringen, bei denen die Verwaltung auf Einsicht aller Beteiligten setzt.