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"Zusammenrücken" auf Abstand im Allwetterbad - Badbetrieb in Lehrschwimmbecken nicht bzw. nur sehr eingeschränkt möglich

Spätestens ab den Herbstferien müssen alle Schulen und Vereine im Warsteiner Allwetterbad auf Abstand „zusammenrücken“, Foto: sabrinity.com

Die gute Nachricht: Mit dem Ende der Sommerferien nimmt der Schwimmsport bei Schulen und Vereinen wieder an Fahrt auf. Die weniger Gute: Das Lehrschwimmbecken in Sichtigvor kann aufgrund der Pandemie aktuell nicht wieder in Betrieb genommen werden, und das Lehrschwimmbecken in Belecke kann voraussichtlich nur bis zu den Herbstferien geöffnet bleiben. „Wir müssen auf diese neue Situation flexibel reagieren und befinden uns momentan dazu in Gesprächen mit den Schulen und Vereinen“, kommentiert Badleiter Dennis Justus.

Das Warsteiner Allwetterbad hat seit Anfang Juli wieder geöffnet. Für das beliebte Sport- und Freizeitbad hat die Badleitung ein anlagenbezogenes Infektionsschutz- und Zugangskonzept nach der Coronaschutzverordnung NRW erstellt und umgesetzt. Die Belüftung erfolgt hier permanent mit 100 Prozent Außenluft. Eigentlich sollten auch die Lehrschwimmbecken in Sichtigvor und Belecke wieder geöffnet werden. Doch die Erkenntnisse zum Infektionsgeschehen in der Fleischindustrie im Sommer mit zahlreichen Infizierten durch den Betrieb von Umluftsystemen hat die Stadtwerke Warstein zu weiteren Untersuchungen veranlasst.

„Wir konnten das Lehrschwimmbecken in Belecke wiedereröffnen, denn zurzeit fahren wir hier zu 100 Prozent im Außenluftbetrieb. Doch wenn die Witterung kühler wird, müssten wir auf anteiligen Umluftbetrieb wechseln, da die erforderlichen hohen Temperaturen im Bad mit der vorhandenen Anlagen- und Heiztechnik mit reiner Frischluft nicht erzielt werden können. Das ist jedoch aus Infektionsschutzgründen nicht verantwortbar“, erläutert Stadtwerkeleiter Matthias Seipel. Aus diesem Grund wird das Lehrschwimmbecken in Belecke "auf Sicht" gefahren, solange die Temperaturen im Bad ausreichend sind.

Die technischen Anlagen in Sichtigvor sind deutlich älter als die in Belecke. Die Lüftungsanlage kann aufgrund der hohen Temperaturen im Gebäude nicht ohne einen Anteil Umluft betrieben werden. Deshalb kann das Lehrschwimmbecken erst wieder geöffnet werden, wenn die Bestimmungen der Coronaschutzverordnung nicht mehr in Kraft sind.

„Das bedeutet nun, dass spätestens nach den Herbstferien alle Schulen und Vereine im Allwetterbad zusammenrücken müssen“, so Dennis Justus. Aus diesem Grund haben die Stadtwerke alle Vereine und Nutzergruppen angeschrieben und gefragt, ob und in welcher Intensität Interesse am Schwimmbetrieb im Allwetterbad besteht. Außerdem werden Abstimmungsgespräche geführt, um den Schul- und Vereinsbetrieb neu zu organisieren.

Dennis Justus: „Wir sind uns bewusst, dass dieses Vorgehen erhebliche Einschnitte für alle Nutzerinnen und Nutzer der Bäder mit sich bringen wird. Doch die Vermeidung unnötiger Infektionsrisiken zwingt uns dazu. Wir hoffen auf einen konstruktiven Dialog, damit wir den Badbetrieb trotzdem aufrechterhalten können.“

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