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Land NRW verlängert Kita-Lockdown ab 11. Januar - Keine Elternbeiträge für Januar

Warstein, 8. Januar 2021. Jugendamtsleiter Jörg Lewe schließt sich dem Appel von Dr. Joachim Stamp, Minister für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes NRW, an: „Eltern sollen soweit ihnen möglich die Kinder bis Ende Januar zu Hause betreuen. Dieser Appell dient dem Schutz der Kinder, der Familien und der Fachkräfte in den Kitas.
“Familienminister Stamp hat am späten Donnerstagnachmittag die Details des Kita Lockdown ab dem 11. Januar bekannt geben. Die Kitas und Tagespflegestellen bleiben grundsätzlich geöffnet.

Die vertraglich vereinbarten Betreuungszeiten in den Kitas werden wie im eingeschränkten Betrieb in Juni 2020 generell um jeweils zehn Stunden reduziert. Eltern sollen daher soweit eine Betreuung nötig ist, ihren Bedarf der Kitaleitung so detailliert wie möglich mitteilen. Nur so kann eine effektive Personalplanung durchgeführt werden. Die Kita-Leitungen werden sich bemühen, im Rahmen ihrer personellen Möglichkeiten und den Vorgaben des Familienministeriums ein bedarfsgerechtes Angebot vorzuhalten. Ausnahmen von dieser Regelung sind nur im Rahmen des Kinderschutzes möglich, oder wenn ausreichende Personalressourcen zur Verfügung stehen.
Dabei ist zu beachten, dass in der aktuellen Situation und dem erhöhten Hygieneaufwand dies nur sehr eingeschränkt erreichbar sein wird. Eltern sollen sich in jedem Fall bei besonderen Bedarfen vertrauensvoll an die Kitaleitungen wenden.

Das Land ordnet nun eine strikte Gruppentrennung an, die in der Stadt Warstein schon seit November praktiziert wird. Bei krankheitsbedingten Personalausfällen kann es daher zu weiteren Einschränkungen im Betreuungsumfang kommen. „Hierauf müssen sich die Eltern einstellen und ich bitte um Verständnis“, so Jugendamtsleiter Jörg Lewe.

Im Bereich der Tagespflege soll der vertraglich vereinbarte Betreuungsumfang erhalten bleiben, jedoch auch hier gilt der Appel des Ministers, nur die notwendige Betreuungszeit in Anspruch zu nehmen.

Sie finden die offiziellen Informationen des Ministeriums unter Dateien (unten auf dieser Seite).

Stadt Warstein möchte Elternbeiträge im Bereich Kita und Tagespflege für Januar nicht erheben

Warstein, 8. Januar 2021. Wie soeben vom Städte- und Gemeindebund mitgeteilt, liegt die Zustimmung des Finanzministeriums zur Übernahme des hälftigen Anteils der Elternbeiträge durch das Land NRW vor. Dies hatte auch das NRW-Familienministerium so vorgeschlagen. Die andere Hälfte sollen die Kommunen übernehmen. Hierzu haben alle drei kommunalen Spitzenverbände aus NRW ihre Zustimmung erklärt. Die Elternbeiträge für den Monat Januar 2021 werden damit landesweit ausgesetzt.

Die Stadt Warstein strebt jetzt unverzüglich einen entsprechenden Dringlichkeitsbeschluss der zuständigen Gremien an. Daher bittet die Stadt Warstein die Eltern, die geplanten Beiträge für Januar nicht an die Stadt Warstein zu überweisen. Die Stadt Warstein wird ihrerseits zunächst keine Abbuchungen vornehmen. Die neuen Beitragsbescheide werden vermutlich erst im Februar verschickt.

Jörg Lewe, Leiter des Jugendamts bittet um Verständnis für diese kurzfristige Information: „Die offizielle Meldung ist erst am Freitagmittag in der Verwaltung eingegangen. Es ist dennoch ein gutes Signal für Eltern in der Stadt Warstein, die in der aktuellen Situation ohnehin schon sehr belastet werden.“

 

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