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Gedenkstein

Förderverein in Warstein-Sichtigvor erinnert an jüdische Familie Ostwald

Ein Gedenkstein auf dem Mühlengelände-Ostwaldpark in Warstein-Sichtigvor soll ein Zeichen der Mahnung setzen. Foto: Helmut Fröhlich

In einer Zeit, in der antisemitisches und rechtsnationalistisches Gedankengut immer stärkeren Zuspruch findet, möchte der Förderverein Mühlengelände-Ostwaldpark ein Zeichen der Mahnung setzen und damit an die jüdische Familie Ostwald aus Sichtigvor erinnern. Deren Mitglieder wurden, bis auf wenige Ausnahmen, Opfer des Nationalsozialismus.

Auf dem Gedenkstein, der in der Nähe des Kettenschmiedemuseums Aufstellung findet, ist ein entsprechender Text auf einer Bronzeplatte festgehalten. Mit der Widmung „Ostwaldpark“ soll die Erinnerung an die Tyrannei der Nationalsozialisten wachgehalten werden. Die offizielle Einweihung, für April 2020 geplant, konnte wegen der Corona-Pandemie nicht stattfinden. Sie wird aber in jedem Fall nachgeholt, wenn ein Treffen möglich ist.

Nachfahren der Ostwalds, die in den USA und in Großbritannien wohnen, möchten dann gerne an der Einweihung teilnehmen. Thomas Schöne, Bürgermeister der Stadt Warstein verdeutlicht zusammen mit Helmut Fröhlich und Hartmut Peitz vom Förderverein des Ostwaldparks: „Wehret den Anfängen und haltet die Erinnerung wach! Auch in unserer Stadt wütete vor über 75 Jahren der Nationalsozialismus. Das darf sich nie wiederholen!“

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