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Kita Hirschberg

Stadt Warstein kündigt den Beginn der Umbaumaßnahmen an

Sabine Leitner, Leiterin des Fachbereichs Bauen, Wohnen; Erwin Koch, Vorsitzender des Bauausschusses; Rene Tiefert, Leiter des Sachgebiets Hochbau; Stefan Toschinski, Ortsvorsteher Hirschberg; Architekt Karsten Sommer Foto: Stadt Warstein

Seit vergangener Woche stehen ein Kran und ein Baugerüst an der Kita Hirschberg: Der Umbau des Gebäudes startet in den nächsten Tagen. "Wir freuen uns sehr, dass wir diese Baumaßnahme jetzt mit Städtebaufördermitteln aus dem ,Investitionspakt Soziale Integration im Quartier NRW 2018' beginnen können. Entstehen sollen multifunktionale Gruppen- und Begegnungsräume nicht nur für die Kinder, sondern generationsübergreifend für alle Bürgerinnen und Bürger", unterstreicht Sabine Leitner, Leiterin des Fachbereichs Bauen, Wohnen.

"Klima trifft Kita - Kita trifft Hirschberg" - so lautet der Name des Projektes, mit dem im Bergdorf Hirschberg die Generationen zusammen gebracht werden sollen. Dazu soll in der Kita Hirschberg - ein ortbildprägendes Gebäude im Fachwerkstil und im Zentrum von Hirschberg - das 1. Obergeschoss entkernt werden, um hier unter anderem einen "Sauerländer Snoezelraum" sowie ein neue Gemeinschaftsküche einzurichten. "Der Gedanke ist, hier Generationen zusammen zu bringen, beispielsweise ältere Menschen, die gemeinsam mit den Kindern kochen, um das Wissen um typische regionale Gerichte zu pflegen und erhalten", erläutert Detlef Schmidt, Projektkoordinator der Baumaßnahme aus dem Sachgebiet Hochbau der Stadt Warstein. Bei der Überreichung des Förderschecks bezeichnete Regierungspräsident Hans-Josef Vogel diese Maßnahme unlängst als Leuchtturmprojekt im gesamten Regierungsbezirk Arnsberg.

Außerdem entstehen multifunktionale Räume für verschiedenste Tätigkeiten, sowohl für die Kinder als auch für Bürgerinnen und Bürger. Um die Räume barrierefrei zu gestalten, wird auch ein Aufzug neu eingebaut. Weiterhin werden die Fachwerkfassade und das Schieferdach saniert und erneuert, wobei auf dem Dach eine Photovoltaikanlage hauptsächlich für den Eigenverbrauch entsteht, um diese Fläche für den Klimaschutz sinnvoll zu nutzen.

Initiiert und begleitet wurde das Projekt von einem fest eingerichteten Arbeitskreis, dem sachkundige Bürgerinnen und Bürger aus Hirschberg, Vertreter und Vertreterinnen der Politik und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt Warstein angehören. "Die Kooperation zwischen allen Projektbeteiligten verlief vorbildlich. Die Arbeit war und ist durch viele gute Ideen und Flexibilität auch bei kurzfristig notwendigen Veränderungen geprägt", sagt Sabine Leitner.

Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich bis 2021. René Tiefert, Leiter des Sachgebiets Hochbau: "Der Kita-Betrieb wird unvermindert weitergeführt, dabei wird versucht, so gut es geht Rücksicht auf die Bedürfnisse der Kinder zu nehmen. Es ist geplant, dass die U3-Gruppe in dieser Zeit in die Räume der ehemaligen Sparkasse zieht, insbesondere damit die Mittagsruhe der Kinder nicht gestört wird."

Die Baumaßnahme wird mit rund 906.000 Euro gefördert, die Förderquote liegt bei 90 Prozent.

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