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Mehr Bauanträge

Auch im Corona-Jahr 2020 deutlich mehr Bauanträge bei der Stadt Warstein

Kurz vor Jahresschluss 2020 erreichten die Stadt Warstein drei Bauanträge betreffend das Gelände, auf dem ehemals die Gaststätte Postillon in Allagen stand. Hier sollen drei neue Wohngebäude, das „Postillion-Wohnquartier“, entstehen. Foto: Fabian Fischer

Im Jahr 2020 sind die Bauantragszahlen bei der Stadt Warstein stark gestiegen. Neben 186 Bauanträgen, einer Steigerung um 23 Prozent zum Vorjahr, gab es auch 76 Prozent mehr Bauvoranfragen und eine deutlich größere Anzahl an so genannten Verfahren in der Genehmigungsfreistellung, bei denen es in der Regel um den Bau von Einfamilienhäusern ging.

„Wir freuen uns über die Vielzahl an Bauanträgen. Bei vielen Projekten handelte es sich Wohnbauvorhaben im Geltungsbereich von Bebauungsplänen, und die Stadt Warstein braucht Wohnbau!“, so Johannes Korte, Leiter des Sachgebiets Stadtentwicklung. Sein Sachgebiet arbeitet derzeit intensiv an Projekten zur Baulandentwicklung, um der hohen Nachfrage und dem zunehmenden Wachstum in der Stadt Warstein auch zukünftig Rechnung tragen zu können.

Das für die Bearbeitung der Bauanträge zuständige Sachgebiet Bauen und Denkmal ist begeistert von der breiten Streuung der unterschiedlichen Bauvorhaben. „Von großen Projekten bis zu kleineren Einfamilienhäusern war alles dabei. Dieser Job wird nie langweilig“, sagt Fabian Fischer, Leiter des Sachgebiets Bauen und Denkmal. Im Jahr 2020 hat das Sachgebiet auch größere Handels- und Gewerbegebäude genehmigt. Fischer: „Diese Anträge sind sehr umfangreich, aber immer auch spannend. Wir versuchen, für jeden eine gute Lösung zu finden und im Idealfall eine Baugenehmigung zu erteilen. Meist ist die Zusammenarbeit mit den Bauherren und Architekten sehr gut.“

Auch Fachbereichsleiterin Sabine Leitner freut sich: „Überall im Stadtgebiet sieht man, dass gebaut wird. Es geht voran. Dass man dies auch an den Bauantragszahlen sehen kann, freut uns. Die Stadt Warstein ist eine lebendige Stadt!“

Wer auf Seiten der Verwaltung im Jahr 2021 selbst an einer lebendigen Stadt Warstein mitarbeiten und z. B. Bauanträge genehmigen möchte, kann sich noch bis zum 21. Januar auf dem Online-Portal „interamt.de“ auf die ausgeschriebene Stelle „Dipl.-Ingenieur / Ingenieurin (FH) bzw. Bachelor der Fachrichtung Architektur oder Bauingenieurwesen (m/w/d)“ bewerben. „Wir suchen noch motivierte Kolleginnen und Kollegen für unser Team und freuen uns auf jede Bewerbung. Gemeinsam können wir hoffentlich noch viele Baugenehmigungen erteilen“, fasst Fabian Fischer die Stellensuche der Stadt Warstein zusammen.


Infokasten:

Vier Genehmigungsverfahren

Wer bauen möchte, benötigt dafür unter Umständen eine Genehmigung. Es gibt – stark vereinfacht dargestellt – folgende vier Möglichkeiten:

1. In der Regel ist für Bauvorhaben eine Baugenehmigung erforderlich. Dabei reicht die Bauherrschaft Pläne bei der Behörde ein, diese werden von der Behörde geprüft und am Ende wird die Baugenehmigung erteilt oder abgelehnt.
2. Einige Vorhaben im Geltungsbereich eines Bebauungsplans – hierbei handelt es sich meist um typische Einfamilienhäuser – sind „genehmigungsfrei“, das heißt, der Behörde müssen zwar Pläne vorgelegt werden, eine förmliche Baugenehmigung ist jedoch nicht erforderlich.
3. Bei gewissen Vorhaben – beispielsweise einer typischen Gartenhütte – ist keine Zustimmung der Bauaufsicht erforderlich, man spricht von der sogenannten „Verfahrensfreiheit“. Der Katalog dieser Anlagen wurde 2019 deutlich ausgeweitet.
4. Die 2019 eingeführte „referenzielle Baugenehmigung“ spielt in Warstein kaum eine Rolle. Hier können mit einer Baugenehmigung mehrere gleiche Gebäude errichtet werden.

Mit einer Bauvoranfrage kann die Bauherrschaft schnell und kostengünstig einzelne Fragen schon vor dem Bauantrag rechtsverbindlich durch die Behörde klären lassen.

Kontakt

Telefon (0 29 02) 81-0

E-Mail post@warstein.de