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Neue CoronaschutzVO

Stadt Warstein setzt Regelungen der neuen Coronaschutzverordnung zum 11. Januar um

Warstein, 8. Januar 2021. Die neue Coronaschutzverordnung der Landesregierung liegt seit heute, Freitagvormittag, vor. Die Stadt Warstein informiert im Folgenden darüber, welche Regelungen ab Montag, 11. Januar, bis einschließlich 31. Januar gelten:

Grundsätzlich bestehen die Regelungen der bisherigen Coronaschutzverordnung weiter. Verändert wurde allerdings die Kontaktbeschränkung: Der Mindestabstand darf nun nur noch unterschritten werden bei Begegnungen von Personen des eigenen Hausstandes oder wenn eine Person eines weiteren Hausstandes hinzukommt. Letztere kann von zu betreuenden Kindern aus ihrem Hausstand begleitet werden. Außerdem darf der Mindestabstand unterschritten werden, wenn dies zur Begleitung oder Betreuung Minderjähriger erforderlich ist. „Auch an Patchwork-Familien wurde gedacht: Der Mindestabstand darf zur Wahrnehmung von Umgangsrechten unterschritten werden“, erläutert Carsten Höltermann, Leiter des Fachbereichs Zentrale Dienste.

Neu ist zudem, dass Fahrschulen die praktische Ausbildung und Prüfung fortsetzen dürfen, wenn mehr als die Hälfte der Pflichtstunden absolviert wurden. Dabei gelten jedoch strenge Hygiene- und Abstandsregeln und es gilt die Pflicht zum Tragen von mindestens einer FFP2-Maske.

Weiterhin müssen jetzt auch Kantinen und Mensen schließen.

Wenn die zuständige untere Jagdbehörde feststellt, dass Jagdveranstaltungen zur Erfüllung des Schalenwildabschusses oder zur Seuchenvorbeugung durch Reduktion der Wildschweinpopulation vor dem 31. Januar 2021 dringend erforderlich sind, dürfen Jagdveranstaltungen unter strengen Auflagen stattfinden.

Ab einer 7-Tages-Inzidenz von über 200 prüfen Kreise, ob zusätzliche Schutzmaßnahmen eingeleitet werden müssen. Sie können diese in Abstimmung mit dem Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales anordnen. Eine feste 15-Kilometer-Grenze in diesen Fällen, wie sie in den vergangenen Tagen aus Berlin kommuniziert und bundesweit kontrovers diskutiert wurde, wurde nicht verordnet.

Die Nutzung von Schulen für Unterricht ist bis zum 31. Januar dem Grundsatz nach untersagt. Erlaubt ist jedoch die Betreuung von Grundschülerinnen und -schülern, der 5. und 6. Klassen und von Schülerinnen und Schülern mit sonderpädagogischer Unterstützung, wenn ein besonders stark ausgeprägter schulischer Betreuungsbedarf besteht. „Schülerinnen und Schüler sollen wenn irgend möglich zuhause bleiben. Nur wenn es keine andere Möglichkeit gibt, können sie in der Schule betreut werden. Eltern können zur Anmeldung ihrer Kinder zur Betreuung ein Formular nutzen, das auf der Homepage der einzelnen Schulen und der Stadt Warstein (unten auf dieser Seite, unter Dateien) zum Download steht“, erläutert Carsten Höltermann.

Die Schulen ermöglichen den Schülerinnen und Schülern ersatzweise die Teilnahme an Distanzunterricht. Dazu stellt das Ministerium für Schule und Bildung des Landes NRW eine Handreichung mit Unterstützungsmaterial zum Distanzlernen für Lehrkräfte zur Verfügung.

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