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Servicearbeiten reduziert

Stadtwerke Warstein von Mitarbeitenden-Ausfällen betroffen

Die Personaldecke der Stadtwerke Warstein ist durch Erkrankungen und Quarantäne-Maßnahmen aktuell stark ausgedünnt. "Es handelt sich um eine herausfordernde Situation, die wir aufgrund sicherer Technik und umsichtigem, vorausschauendem Handeln meistern werden", erklären Bürgermeister Thomas Schöne und Stadtwerkeleiter und Infrastrukturchef Matthias Seipel.

Die Stadtwerke Warstein haben mit Bekanntwerden der Pandemie interne Arbeitsabläufe und Verhaltensmuster umgestellt, um eine Infektion von Kundinnen und Kunden sowie Mitarbeitenden zu vermeiden. "Wir haben Teams räumlich und zeitlich getrennt, verzichten auf Präsenzbesprechungen, haben unser Gebäude für Publikumsverkehr geschlossen und vieles mehr", sagt Matthias Seipel. Allerdings sei die Mitarbeitenden-Struktur bereits durch Langzeiterkrankungen belastet.

Seipel bittet deshalb die Kundinnen und Kunden um Verständnis, dass die Stadtwerke aufgrund der Personalknappheit die Servicearbeiten auf ein Minimum reduzieren mussten. Störmeldungen an haustechnischen Anlagen würden jederzeit entgegen genommen und mit der vorhandenen Personalkapazität abgebaut. Seipel appelliert an die Bürgerschaft: "Bitte haben Sie Verständnis, wenn es zu Wartezeiten kommt."

Das Wichtigste: Die Trinkwasserversorgung ist sichergestellt! Aufgrund der extrem guten Qualität des Wassers aus der Hillenbergquelle ist zur Aufbereitung nur eine mechanische Filterung und eine vorsorgliche Chlorung des Trinkwassers erforderlich, bevor es in die Trinkwasserleitungen zu den Hochbehältern und zu den Verbrauchenden gelangt. "Diese technisch einfache und kaum störanfällige Technik kommt uns besonders aktuell zu Gute", so Seipel. "Während in anderen Anlagen hochkomplexe technische und chemische Aufbereitungsstufen nötig sind, um das Wasser zu reinigen, könnte das Rohwasser der Hillenbergquelle aus dem Warsteiner Massenkalk sogar direkt getrunken werden." Durch einen komplett automatisierten Arbeitsablauf ist die Förderung und Wasserverteilung bis hin zum Kunden jederzeit sichergestellt. Die Anlagen werden permanent überwacht und kontrolliert, per Fernüberwachung können die Mitarbeitenden sogar von zuhause aus eingreifen und wenn nötig steuern und entstören.

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