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Thermografieaktion

Sparen Sie sich die Energie - Thermografieaktion des Netzwerks „Sanieren mit Zukunft

Das Netzwerk „Sanieren mit Zukunft im Kreis Soest“ bietet gemeinsam mit dem GIH Rhein-Ruhr e.V. eine Thermografieaktion für Ein- und Zweifamilienhäuser im Kreis Soest an.

Die Aktion läuft bis zum 29. Februar 2020! Termine sind nur individuell und je nach Wetter möglich! Nähere Informationen zur Thermografieaktion erhalten Sie über die Geschäftsstelle des Netzwerkes „Sanieren mit Zukunft  im Kreis Soest“ in der Kreishandwerkerschaft Hellweg-Lippe unter der Telefonnummer 02921 892-205 oder per E-Mail unter sanierenmitzukunft(at)kh-hl.de.

Die Geschäftsstelle nimmt auch Ihre verbindliche Anmeldung entgegen und leitet Ihre Kontaktdaten weiter an den durchführenden, qualifizierten Energieberater des GIH Rhein-Ruhr, Marc Fliesenberg. Der spricht dann den Termin für die Aufnahmen ab und erklärt das weitere Vorgehen. Zum Preis von 170,- € erhalten Sie maximal 10 Thermografieaufnahmen, eine allgemeine Kurzerläuterung zur Interpretation der Aufnahmen, eine Kurzbeschreibung der zu erkennenden Schwachstellen und Maßnahmenempfehlungen.

Mit Hilfe der Thermografie finden Sie die Wärmebrücken Ihres Hauses und sehen, wo die wertvolle Heizenergie entweicht!
Für viele Besitzer und Eigentümer insbesondere von älteren Gebäuden stellen die hohen Heizkosten eine wachsende Belastung dar. Die Schwachpunkte am Objekt und damit zumeist auch die Ursachen für die teuren Energieverluste lassen sich mit Hilfe von Wärmebildaufnahmen sichtbar machen. Bei der Thermografie handelt es sich um eine Oberflächenanalyse zur bildhaften Darstellung von Wärmestrahlung, die für das menschliche Auge unsichtbar ist.
Man schaut also nicht durch das Objekt, sondern misst die Temperatur der sichtbaren Flächen. Mit dieser Methode können Wärmebrücken (geometrisch und /oder konstruktiv) lokalisiert sowie tendenzielle Aussagen bezüglich der energetischen Qualität eines Gebäudes getroffen werden. Das bedeutet, dass die Energieverluste offengelegt werden, um so gezielte Sanierungsmaßnahmen vornehmen zu können. Zur Durchführung einer Thermografie ist aber einiges zu beachten. Für brauchbare Gebäudethermogramme sind Außentemperaturen von ca. +5°C oder weniger ideal. Es darf weder stark regnen noch schneien. Aus diesem Grund ist die Durchführung sehr wetterabhängig und somit nur kurzfristig realisierbar. Um aussagekräftige Ergebnisse zu erzielen, ist es wichtig, dass die Bilder bei mindestens 10 - 15°C Unterschied zwischen Innen- und Außentemperatur und normal beheiztem Gebäude aufgenommen werden. In der Praxis können Thermogramme daher erst bei der eben genannten Außentemperatur von unter etwa 5°C erstellt werden, wenn gleichzeitig die Räume auf mindestens 20°C beheizt sind.
Ein thermografisches Messsystem ist grundsätzlich dazu geeignet Oberflächentemperaturen im Strahlungsbereich von lang- und kurzwelliger Infrarotstrahlung darzustellen; die direkte Beeinflussung durch konvektive Wärme, also warmer Luft, ist nicht möglich. Aufgrund dieser physikalischen Grundlagen lässt sich ableiten, dass die Thermografie dazu geeignet ist Tendenzen aufzuzeigen, das heißt es kann eine qualifizierende Aussage zu den betrachteten Bauteilen und Oberflächen gemacht werden. Es kann jedoch keine Aussage über Mengen, also quantifizierend, gemacht werden, so dass aus einem Thermogramm keine Einsparpotentiale in Zahlen abgeleitet werden können. Da mittels Thermografie keine Rückschlüsse über absolute Energieverluste möglich sind, lässt sich aus den gewonnenen Ergebnissen direkt auch keine Wirtschaftlichkeit einer Modernisierung, Reparatur oder Sanierung ableiten. Hinterlüftete Bauteile wie zum Beispiel vorgehängte Fassadenteile oder Dachflächenkönnen aufgrund der zuvor beschriebenen Messeigenschaften nicht immer korrekt bewertet werden.
Entscheidend für die Auswertung ist, dass die Aufnahmen von einem Experten gemacht und bewertet werden. Dann vermitteln die Bilder einen schnellen Überblick über offensichtliche Schwachstellen an der Außenhülle des Gebäudes und zeigen auf, wo ein akuter Handlungsbedarf besteht. 

Kontakt

Telefon (0 29 02) 81-0

E-Mail post@warstein.de