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Klima- und Naturschutz

Aktiver Klima- und Naturschutz in der Stadt Warstein - Deutliche Ausweitung von Wildblumen-Wiesen in 2019

Ingo Schaup (li.), Betriebshofleiter, mit Landschaftsgärtner Carsten Esser (re.) und Vorarbeiter Klaus Hausmann (mi.) vor der größten Wildblumen-Wiese am Friedhof in Warstein Allagen (rd. 1.600m²), Foto: Stadt Warstein

Die "fridays for future"-Bewegung war noch unbekannt, als sich die Stadt Warstein im Frühjahr 2018 entschloss, gut 1.800 m² auf 8 städtischen Flächen mit ökologisch wertvollen, heimischen Wildblumen-Samenmischungen einzusäen.
Die wachsende ökologische Verantwortung vor Ort sowie das positive Echo der Öffentlichkeit veranlassten Verwaltung und Betriebshof in 2019 dazu, diese Fläche zunächst auf gut 4.000 m² mehr als zu verdoppeln und bis Anfang August 2019 sogar auf rd. 6.500 m² zu erweitern. Dabei wurden nicht nur 4 der 8 vorhandenen Bestandsflächen vergrößert, sondern auch 11 neue Flächen angelegt.

Die Wildblumen-Wiesen verteilen sich auf somit auf 19 Stellen im ganzen Stadtgebiet. Es sind nahezu durchgängig mehrjährige Blüher aus hochwertigen Imker- und Wildblumenmischungen (sog. "Nützlingsmischungen") eingesät worden.
Trotz der sommerlichen Hitze und Trockenheit haben sich die Flächen sehr gut entwickelt. An 4 Stellen wurden auf einer Gesamtfläche von 195 m² aus Gründen der Biodiversität einjährige, kontrastreiche Samenmischungen verwendet, die auch einen gewissen Anteil an mehrjährigem Samen enthalten und bis in den November hinein blühen.