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Fahnenaktion

Gleichstellungsbeauftragte und Politik sagen "NEIN zu Gewalt an Frauen"

Unterstützen die Fahnenaktion "Gegen Gewalt an Frauen": (v.l.) Manfred Weretecki (Die Linke), Werner Braukmann (WAL), Bernd Liß (BG), Ulla Müller und Sylvia Lettmann (beide Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Warstein), Paul Kuhlmann und Bernd Schauten (SPD)

Die Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Warstein und Vertreter der Politik trafen sich zur gemeinsamen Fahnenaktion anlässlich des internationalen Aktions- und Gedenktag "NEIN zu Gewalt an Frauen!". "Laut EU-Kommission erfährt jede dritte Frau in Europa mindestens einmal im Leben körperliche oder sexualisierte Gewalt. Deshalb beteiligen wir uns auch in diesem Jahr an der Fahnenaktion von Terres des Femmes und sprechen uns für ein gleichberechtigtes, selbstbestimmtes und freies Leben von Mädchen und Frauen aus", so Ulla Müller, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Warstein. 

Seit 2001 ruft die Organisation Terre des Femmes dazu auf, den internationalen Aktions- und Gedenktag „NEIN zu Gewalt an Frauen!“ am 25. November zu nutzen, um die Öffentlichkeit wachzurütteln und sich für ein weltweites Zeichen gegen Gewalt zu vereinen. Zu diesem Zweck entwickelte Terre des Femmes eine farbenfrohe und leuchtende Fahne, die die Teilnehmer an der Aktion weithin sichtbar am Balkon des Rathauses befestigten.

"Wir bedanken uns bei den Vertreterinnen und Vertretern der Politik, dass sie diese Aktion mit ihrem Gesicht unterstützen und durch die mediale Berichterstattung über die Fahnenhissung am Rathaus zu einer zusätzlichen Verbreitung der Botschaft ,frei leben ohne Gewalt' beitragen.", so Ulla Müller.

Ihre Stellvertreterin, Sylvia Lettmann, wies auf das bundesweite Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen" hin. "Viele Frauen, die körperliche oder psychische Gewalt erleben, trauen sich nicht, Hilfe zu suchen. Genau hier setzt das Hilfetelefon an: Unter der Nummer 08000 116 016 und via Online-Beratung erhalten Betroffene ebenso wie Angehörige rund um die Uhr und an 365 Tagen im Jahr Hilfe - und zwar auch ohne Nennung des Namens und in vielen verschiedenen Sprachen!", so Lettmann.

Das Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen" richtet sich an alle Frauen, die von Gewalt betroffenen oder bedroht sind – ganz gleich, ob die Gewalterfahrung in der Vergangenheit oder Gegenwart liegt. Weitere Informationen gibt es hier.