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Videokonferenz

Gelungene Videokonferenz von Stadt Warstein und WEF mit St. Pol in Corona-Zeiten

Foto vom Zoom-Meeting am 23.4.2021

Der im Sommer letzten Jahres in Warsteins Partnerstadt neu gewählte Bürgermeister Benoit Demagny wollte eigentlich längst seinem Warsteiner Amtskollegen Thomas Schöne einen Antrittsbesuch machen. Doch daraus wurde ebenso wenig, wie aus dem für September 2020 geplanten Jubiläumsfest in St. Pol. Beides musste wegen der Corona-Pandemie um ein Jahr verschoben werden. Im Rahmen einer Videokonferenz konnten sich die Stadtoberhäupter jetzt erstmals „von Angesicht zu Angesicht“ austauschen.

Der französische Bürgermeister hatte zum Meeting geladen und dazu einige Mitglieder seines politischen Teams und der Verwaltung hinzugezogen. Auf Warsteiner Seite nahmen neben Bürgermeister Schöne das Stadtmarketing und die Warsteiner Europafreunde (WEF) teil. Es ging nicht nur ums Kennenlernen, sondern auch um die Frage, ob das Jubiläumsfest in diesem Jahr in St. Pol gefeiert werden kann.

Nach Beurteilung der epidemischen Situation und der Aussichten für die nächsten Monate waren sich die Vertreter beider Städte schnell einig, dass man zum jetzigen Zeitpunkt noch keine konkreten Planungen für ein Zusammentreffen im September 2021 in St. Pol machen könne. Man müsse erst abwarten, bis wieder Lockerungen möglich sind und die Bevölkerung durch Impfungen geschützt ist. Bürgermeister Schöne sah auch das Problem, dass teilnehmende Musik-, Tanz- oder Sportvereine nicht in der Lage seien, wie bisher einen aktiven Beitrag zum Festprogramm zu leisten, da sie monatelang keine Möglichkeit zur Probe oder zum Training hatten.

So verständigte man sich darauf, das nächste große Fest erst wieder zum 60. Bestehen der Städtepartnerschaft im Jahr 2024 zu feiern, dann aber in St. Pol. Bürgermeister Demagny betonte, dass er sich wünschen würde, dass die internationalen Kontakte zwischen Freunden, Familien und Vereinen auch in der Zwischenzeit aufrecht erhalten bleiben. Sicherlich seien bald auch wieder private Besuche möglich. Er lud Bürgermeister Schöne zu einem persönlichen Besuch Mitte Juli über den französischen Nationalfeiertag ein. Sofern dies coronabedingt möglich ist, wird Thomas Schöne dieser Einladung gerne folgen.

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