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Herzlich willkommen im Haus für Kinder

Träger: Stadt Warstein
Leitung: Bianca Bräutigam

Am Mühlenbruch 18
59581 Warstein 
Telefon: (0 29 02) 34 28
e-Mail: hausfuerkinder(at)warstein.de

Übersicht

Familienzentren sind...

...sind Kindertageseinrichtungen, die neben der regelmäßigen Betreuung zusätzliche Angebote für Eltern, Kinder und Familien bereit halten. Sie sprechen mit ihren vielfältigen Angeboten zur Förderung und Unterstützung die Familie als Ganzes an.

Das Team

Aktuelles: Kinder haben Rechte

Kinder haben Rechte

„Kinder haben Rechte ein Kinderleben lang. Kinder haben Rechte. Na los, komm mit, fang an!“ Rauf und runter läuft dieses Lied im „Haus für Kinder“ am Mühlenbruch dieser Tage. „Das ist ein Gassenhauer“, sagt Einrichtungsleiterin Bianca Bräutigam und lacht. „Ein richtiger Ohrwurm.“ Dieser Ohrwurm läuft aber aus gutem Grund: Hinter den Kindern und ihren Erzieherinnen und Erziehern liegt eine ganze Projektwoche zum Thema „Kinderrechte“.

„Durch die Konzeption ist das ins Rollen gekommen“, erklärt Bianca Bräutigam. Alle paar Jahre muss die Kita beim LWL-Landesjugendamt Westfalen nämlich eine neue Betriebserlaubnis beantragen. Dieses Mal wurde sie darauf hingewiesen, dass sie sich in ihrer Konzeption weiter im Bereich Schutzkonzept von Kindern aufstellen müssen. Denn Kinder unterliegen einem besonderen, gesetzlich festgeschriebenen Schutzauftrag. „Also haben wir uns als Team auf den Weg gemacht und haben überlegt, was wir inhaltlich reinbringen wollen“, sagt Bianca Bräutigam. Darüber sind sie schnell bei Kinderrechten, Partizipation und Beschwerdemanagement gelandet. Und weil sie so im Thema drin waren, haben sie die Projektwoche, die eigentlich zum Thema „Heimat, hier bin ich zu Haus“ geplant war, gleich angepasst. „Das war gerade der richtige Zeitpunkt. Wir sind so im Thema.“

Und im Thema, da sind jetzt auch die Kinder. Erzähltheater, Rollenspiele, Gefühlskarten und vor allem ein ganz berührendes Ich-Buch hatten Platz in dieser Woche. Im Ich-Buch sollten die Kinder zum Beispiel aufschreiben, was sie schon gut können, was sie noch lernen wollen und was sie in der Kita verändern würden, wenn sie Chefin oder Chef wären. Da waren die Antworten richtig gut, findet Bianca Bräutigam: Gut können die Sprösslinge etwa malen, klettern, Dreiradfahren oder rutschen und bei „das möchte ich noch lernen“ habe ein Junge geschrieben: „nichts“, er könne alles. „Das ist interessant, was der Junge für einen Blick auf sich selbst hat“, sagt Bianca Bräutigam und ist von so viel Selbstbewusstsein ziemlich beeindruckt. Könnten die Mädchen und Jungen bestimmen, was in der Kita so umgesetzt würde, es gäbe wohl jeden Tag Pommes, sagt sie lachend. Denn: „Die Wünsche hatten viel mit Essen zu tun.“ Aber auch eine Chill- oder eine Zocker-Ecke stünden auf dem Wunschzettel.

Feedback, was toll am Kind ist, gab es dazu von der Gruppe. „Das pusht die Kinder unheimlich“, erklärt Bianca Bräutigam. „Und das war oft identisch mit dem, was die Kinder über sich selber sagen.“

Aber auch die Eltern hatten ihren Platz im Ich-Buch: Sie sollten aufschreiben, was sie an ihrem Kind mögen. Als die Einrichtungsleiterin gelesen hat, was da zurückkam, hatte sie richtig Gänsehaut: „dein ansteckendes Lachen“, stand da zum Beispiel, oder „deine Art, wie du dich freust“. Besonders berührt war sie von der Mutter, die schrieb: „wie du auf andere zugehen kannst, ich kann das nicht“. „Das geht unter die Haut“, findet Bianca Bräutigam.

Jetzt kommt dieses Ich-Buch mit ins Portfolio, das die Kinder am Ende ihrer Kita-Zeit bekommen. Und wenn es in 20, 25 Jahren nochmal in ihre Hände fällt, dann hofft Bianca Bräutigam, dass sie sich immer noch darüber freuen.

Schon im Morgenkreis fing die Projektwoche an – mit Bildkarten zum Thema „Wie geht es mir?“. Bin ich fröhlich, traurig, wütend? Und warum bin ich das? „Im Laufe der Woche hat das immer mehr Zeit in Anspruch genommen, weil die Kinder immer mehr Übung darin hatten und auch Gefallen daran gefunden haben.“ Und manchmal war es die gleiche Situation, die zu ganz unterschiedlichen Emotionen führte. Während das eine Kind gesagt hat: „Mir geht es gut, weil mein kleiner Bruder mich heute Morgen geweckt hat.“ Ein anderes war dagegen wütend über die Weckaktion ihres großen Bruders, „weil ich noch schlafen wollte“. Das waren auch fürs Team Aha-Momente.

„Das Thema ist total eingeschlagen“, betont Bianca Bräutigam. Schon in der Vorbereitung habe das Team großen Spaß gehabt und die Ideen wären nur so aus ihnen rausgesprudelt – und bei den Kindern ist es eben super angekommen, weil es die ganze Woche ganz speziell um sie ging. Und gerade in einer Pandemie, in der Kinder so viel zurückstecken müssen, sei das umso wichtiger.

In dieser Woche wurden die Kinder aber auch gestärkt, indem sie Sachen kennenlernten, mit denen sie sonst vielleicht nicht so sehr in Berührung kommen: Eine Kollegin sei nämlich auf die Idee gekommen, einen Rollstuhl auszuleihen und auszuprobieren. „Alle Kinder aus allen drei Gruppen haben damit Bekanntschaft gemacht und sich im Turnraum mal reingesetzt, um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie es sich anfühlt“, erklärt Bianca Bräutigam.

Damit sich Eltern auf all das besser einstellen konnten, gab es für sie Info-Zettel und Stellwände für alle Gruppen mit Wochenplänen als Zeichen, dass diese Woche etwas Besonderes ansteht. „Dann können die Eltern besser darauf eingehen, wenn die Kinder das zu Hause thematisieren und zum Beispiel fragen, ob sie es schlimm finden, wenn ein Kind im Rollstuhl sitzt“, sagt Bianca Bräutigam.

Und als Krönchen obendrauf gibt es im Flur als Gemeinschaftsarbeit in Zeiten, in denen das gruppenübergreifend gar nicht möglich ist, eine Collage aller Kinderhände, die den Kita-Alltag zu dem machen, was er ist. Die hat Bianca Bräutigam nämlich alle zusammengeklebt zu einem großen Bild. „Ein bisschen Normalität im Alltag mit dieser Projektwoche hat allen gut getan, den Kindern wie dem Team“, resümiert sie. Die Kinder haben nochmal gelernt, wie sie sich einbringen und wo sie sich beschweren können, was ihre Stärken sind – und eben vor allem: was ihre Rechte sind. Bianca Bräutigams Fazit lautet deshalb: „Das war eine richtig gelungene Aktion und ’ne tolle Woche.“

Und weil diese Woche so toll war, geht weiter: Eine Gruppe möchte an der Gefühlsuhr weiterbasteln, in einer anderen kamen Rollenspiele super an, deshalb gehe es jetzt darum zu gucken, was die Kinder vertiefen und weitermachen wollen. Eins ist aber sicher: Der Morgenkreis dauert jetzt in allen Gruppen immer ein bisschen länger. Die Gefühlskarten sind nämlich nun fester Bestandteil.

Pressebericht von Hanna Löseke, den Artikel können Sie hier als pdf downloaden

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Diese Angebote finden Sie in unserem Familienzentrum:

Foto AussengeländeKrabbelgruppe:
Unsere Krabbelgruppe pausiert zur Zeit. Wir sind gerade dabei, zu überlegen, wie wir diese Gruppe aufstellen und in unseren Alltag integrieren können.
Nähere Informationen folgen in Kürze.

Elterncafe: jeden Morgen ab 7.00 Uhr

Elternecke
- Flyer und Infomationsmaterial, Verzeichnis Beratungs- und Therapiemöglichkeiten, Verzeichnis Gesundheits- und Bewegungsförderung

Erziehungsberatungsstelle: jeden 2. Mittwoch im Monat

Babysitter Kartei/ Babysitter Vermittlung

Beratung rund um die Tagespflege

Unsere Öffnungszeiten zu folgenden Buchungszeiten:

           25 Stunden

Montag bis Freitag 7.00 bis 12.00 Uhr

            35 Stunden

Montag bis Freitag 7.00 bis 14.00 Uhr 

Nach Absprache ist eine Betreuung ab
6.15 Uhr möglich

           45 Stunden

Montag bis Freitag 7.00 bis 16.15 Uhr

Der Förderverein

Im April 2004 wurde der Förderverein Haus für Kinder Mühlenbruch e.V. gegründet.

Sein Anliegen ist es, das städtische Familienzentrum in praktischer und finanzieller Hinsicht zu unterstützen. Der Förderverein arbeitet mit dem Erzieherteam zusammen. Sie können unseren Förderverein mit einem Mindestbeitrag von 12,00 € im Jahr unterstützen.

Zum Flyer gelangen Sie hier.

Angebote / Kooperationspartner

Unser Angebot:

  • Regelmäßige Turntage
  • Sprachförderung
  • Bielefelder Screening und HLL
  • Vom Strich zur Schrift
  • 1x pro Woche ein gemeinsames, gesundes Frühstück
  • Schulkindertreff
  • Maxiclub
  • Musikalische Früherziehung
  • Projektwochen
  • Waldwoche
  • Elternsprechtage
  • Portfolio

Unsere Kooperationspartner:

  • Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche
  • Praxis für Ergotherapie Mies
  • Praxis für Logopädie am Möhnesee
  • Lioba-Grundschule
  • Kinderarzt Dr. Antonius Sander
  • Sachgebiet Jugendhilfe
  • Sozialdienst katholischer Frauen
  • Musikschule Warstein
  • Kindertageseinrichtung Salzbörnchen
  • Zahnärztliche Gemeinschaftspraxis Dr. Hans-Werner Vollmer und Dr. Maria Rüther
  • Seniorenheim Henry Dunant
  • VHS Lippstadt
  • Kolpingsfamilie Warstein

Mühlenbruch-Infopost

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Termine

- 10.06. Abschlussevent der Schulkinder
Die Schulkinder verbringen ein tolles Erlebnis!

- 14.-18.06. Ausgabe der Abschlussdokumentationen

- 23.06. Elternabend „Neue Eltern“
An diesem Abend informieren wir alle Eltern über die Arbeit in unserer Kita, deren Kinder zum neuen Kita-Jahr aufgenommen werden

- 17.06. Abschlussfeier für unsere Schulkinder
An diesem Nachmittag laden wir alle Schulkinder und Eltern zur Abschlussfeier in den Kindergarten ein

- 30.06. Schnuppernachmittag „Neue Kinder“
Schnuppernachmittag für alle Kinder, die zum neuen Kita-Jahr aufgenommen werden

Ferien 2021

Sommerferien: 26.07.-13.08.2021
Teamtag: 16.08.2021
Weihnachtsferien: 24.12.2021-01.01.2022

 

 

Kontakt

Telefon (0 29 02) 81-0

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