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Zukunftswerkstatt

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Werkstattverfahren Warstein

Wir haben ein Ziel: Die Kernstadt von Warstein soll attraktiver werden!

Die Arbeit an einem neuen Rahmenplan nähert sich ihrem Abschluss – über zwei Jahre haben Akteure aus Politik, Wirtschaft, Planung und Bürgerschaft im Rahmen des Werkstattverfahrens gemeinsam an der „Zukunft Warstein“ gearbeitet.

Gemeinsam mit unseren Bürgerinnen und Bürgern haben wir für die Kernstadt von Warstein und ihre angrenzende Landschaft neue zukunftsfähige Bilder entworfen. Diese bauen auf den Maßnahmen auf, die wir bereits in den kommenden Jahren in der Innenstadt für Sie verwirklichen!

Der zusätzliche Planungs- und Dialogprozess half dabei, herauszufinden, wo in der Kernstadt "der Schuh drückt". Im Rahmen des Werkstattverfahrens wurde bis zum Frühjahr 2018 eine Vision für die kommenden Jahre entwickelt, wie die Stadt spätestens 2030 aussehen soll und welche Schritte kurz- oder mittelfristig zielführend und sinnvoll umsetzbar sind.

Werkstattverfahren Warstein auf dem Weg zur Umsetzung

Sämtliche Ergebnisse des Werkstattverfahrens wurden den Warsteinerinnen und Warsteinern am 17. April 2018 im Rahmen eines abschließenden Bürgerforums vorgestellt.

„Das Schöne an solchen Konzepten ist, dass man sich eigentlich nicht dem Ende nähert, sondern dem Anfangen“, erklärt Olaf Kasper, Projektleiter der beauftragten Planungsagentur Schulten Stadt- und Raumentwicklung (SSR) mit Blick auf den zurückliegenden etwa zweijährigen Planungsprozess.
Nach dem Bürgerforum wurden die Stimmen der Warsteinerinnen und Warsteiner gebündelt und mit dem Abschlussbericht der Politik vorgestellt.

Das Verfahren im Überblick

Seit Juni 2016 läuft das Werkstattverfahren, in dessen Rahmen Fachleute im engen Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern sowie Verantwortlichen aus den Bereichen Stadtplanung, Politik, Wirtschaft, Sport und Kultur, die zukünftige Entwicklung der Warsteiner Innenstadt und des Umlandes  diskutieren. Am Ende steht ein Konzept – die Vision 2030 –, mit dem Warstein in Zukunft attraktiver und noch lebenswerter werden soll.

Die im Vorfeld von den Fachleuten und zahlreichen Warsteiner Akteuren und Interessenvertretern erarbeiteten Ideen wurden im Juni 2017 im Rahmen eines gut besuchten „Zukunftsmarktes“ vorgestellt und dort intensiv mit Bürgerinnen und Bürgern diskutiert. Ein Meinungsbild am Ende der Veranstaltung ergab, dass die vorgestellten Maßnahmen als geeignet wahrgenommen werden, um die Situation in der Warsteiner Innenstadt und dem angrenzenden Freiraum zu verbessern. „Diese grundsätzlich positive Erstwahrnehmung war eine enorm wichtige Grundlage für unser weiteres Vorgehen, ohne das wir sicher hätten umdisponieren müssen,“ so Olaf Kasper.

Über die Sommermonate hinweg wurde dann das Maßnahmenprogramm auf Basis der Rückmeldungen weiter verfeinert. Gemeinsam mit den Projektverantwortlichen der Stadt Warstein führte das Planerteam unter Leitung von SSR aus Dortmund erste Gespräche mit Behörden und dem Landesbetrieb Straßen.NRW, um die Umsetzungsmöglichkeiten der Ideen und Pläne auszuloten.

Im Rahmen einer „Akteurswerkstatt“ wurden alle Beteiligten im September dann über den Sachstand informiert.

Themen der Akteurswerkstatt waren neben Form und Zeitplan für die Erstellung eines Integrierten Entwicklungskonzeptes, der Voraussetzung für einen Antrag auf Städtebauförderung,  auch die Planung der Weiterentwicklung eines grünen Erlebnisbandes im sogenannten „Saum“ Warsteins: Der Bereich zwischen der Wohnbebauung und den Abbaugebieten soll nicht nur als Schutz- und Pufferzone gestärkt, sondern auch zu einem attraktiven Freizeitbereich entwickelt werden.

Städtebauliche Maßnahmen in der Innenstadt, zu denen die Umfeldgestaltung des Rathauses, des Risse-Geländes und der Bereich entlang der Wäster zählen, sollen ebenfalls in das Maßnahmenprogramm aufgenommen und in den kommenden Jahren entwickelt werden, so die Teilnehmenden. Zudem sollen an der B55 Umbaumaßnahmenerfolgen, um Rad- und Fußgängerverkehre sicherer zu gestalten und die Aufenthaltsqualität in der Innenstadt zu erhöhen.

Geplant ist, für den Bereich der Abbaugebiete in enger Zusammenarbeit mit der Verwaltung, der Steinindustrie und den Umweltverbänden ein Abgrabungs- und Folgenutzungskonzept zu erarbeiten. Eine Bestandsaufnahme, in welchen Bereichen bereits rekultiviert wurde, welche Flächen gegenwärtig für den Abbau benötigt werden und welche Flächen zukünftig noch für den Abbau von Kalkstein zur Verfügung stehen, wurde bereits bei der Akteurswerkstatt vorgestellt. Auf dieser Basis setzen die beteiligten Akteure zukünftig die Diskussion zur Entwicklung der Abbaugebiete fort.

Zu den Ergebnissen