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Kletterer an der Wand Hillenberg (Foto: Sabrinity)
Naturnah Sport betreiben
Vater und Sohn durchqueren ein Bachbett
Gemeinsam entdecken
Blick durch eine Wildblumenwiese auf strahlendblauen Himmel
Ganz einfach Natur erleben
Außenbereich der Allwetterbades (Foto: Sabrinity)
Wasserspaß bei jedem Wetter
Blick auf Warstein
Das Sauerland im Herzen
Morgenstart bei der Warsteiner Montgolfiade
Himmel und Erde ganz nah

Wir haben ein Ziel: Die Kernstadt von Warstein soll attraktiver werden!

Die Arbeit an einem neuen Rahmenplan nähert sich ihrem Abschluss – über zwei Jahre haben Akteure aus Politik, Wirtschaft, Planung und Bürgerschaft im Rahmen des Werkstattverfahrens gemeinsam an der „Zukunft Warstein“ gearbeitet.

Gemeinsam mit unseren Bürgerinnen und Bürgern haben wir für die Kernstadt von Warstein und ihre angrenzende Landschaft neue zukunftsfähige Bilder entworfen. Diese bauen auf den Maßnahmen auf, die wir bereits in den kommenden Jahren in der Innenstadt für Sie verwirklichen!

Der zusätzliche Planungs- und Dialogprozess half dabei, herauszufinden, wo in der Kernstadt "der Schuh drückt". Im Rahmen des Werkstattverfahrens wurde bis zum Frühjahr 2018 eine Vision für die kommenden Jahre entwickelt, wie die Stadt spätestens 2030 aussehen soll und welche Schritte kurz- oder mittelfristig zielführend und sinnvoll umsetzbar sind.

Auftakt des Werkstattverfahrens: "Ordentlich Druck auf dem Kessel"

Mit Veranstaltungen am 21. & 27.09.2016 begann das Werkstattverfahren

Nach den ersten beiden Terminen im Werkstattverfahren, nahm die Gestaltung der Zukunft von Warstein richtig Fahrt auf! 2016 wurde bereits ein erster Rahmenplan entwickelt, der Möglichkeiten, Potenziale, aber auch Grenzen für die Zukunft von Warstein aufzeigt. Anhand des ersten Entwurfs diskutierten wir gemeinsam zu konkreten Fragestellungen. Für die unterschiedlichen Fragestellungen, die es für Warstein gab, wurde nach umsetzbaren aber auch kreativen Lösungen gesucht.

Vorstellung Analyseergebnisse und Diskussion Thema Verkehr

Nach Informations- und Auftaktterminen im September 2016, begrüßte Frau Leitner (Fachbereichsleitung techn. Dienste der Stadt Warstein) am 22.11.2016 die Teilnehmer der Akteurswerkstatt zur städtebaulich und freiraumplanerischen Rahmenplanung in Warstein. Aus Sicht der Verwaltung stellte Frau Leitner dar, wie die Analyse der Themenschwerpunkte Städtebau, Freiraum und Verkehr in die Planungsphase des Jahres 2017 übergingen, in der konkrete Inhalte entwickelt werden sollten.

Planungsphase: Unsere Zukunftsposition

Ziel der Gruppenarbeit ausgewählter Akteure war es, kreative Lösungen zu diskutieren, konzeptionell zu arbeiten sowie die Ziele und Haltungen zu entscheidenden Themen abzuwägen. Durch die Kleingruppenarbeit wurden Themen voneinander getrennt werden, die nicht direkt miteinander zusammenhingen. Die Ergebnisse dieses Abwägungsprozess dienten als Grundlage für unser weiteres Handeln und wurden in den drei Arbeitsgruppen bereits vertieft.

Vorstellung Analyseergebnisse und Diskussion Themen Städtebau, Innenstadt sowie Freiraum und Landschaft

Der Themenblock Städtebau und Innenstadt baute auf den vorhandenen Analysen des Integrierten Handlungskonzeptes für die Innenstadt Warsteins auf und ergänzte diese an entscheidenden Stellen. Es geht den Akteuren um eine lebenswerte Stadt in der die baulichen sowie freiräumlichen Potenziale aufgegriffen werden. Zur erfolgreichen Entwicklung in Richtung einer lebhaften und attraktiven Innenstadt wird hierzu eine kleinere Arbeitsgruppe gebildet, die auch die oben genannten Aspekte der verkehrlichen Untersuchung in ihre Arbeit mit einfließen lassen. Von allen Beteiligten werden die genannten Potenzialräume für städtebauliche Entwicklungsimpulse befürwortet – diese sind Marktplatz / Domcenter, Risse-Gelände und die ehemalige Feuerwehr (Müscheder Weg).

Die Präsentation des Themenblocks Freiraum und Landschaft stellte zunächst die herausragenden Potenziale des räumlichen Umfelds (des Untersuchungsgebietes / der Stadt Warstein) dar. Die Aufarbeitung und Integration der touristischen und landschaftlichen Potenziale wird von den Gutachtern allerdings als nicht vordringlich für das Werkstattverfahren betrachtet – hierbei wird es vielmehr um die gemeinsame Konfliktlösung gehen. Der abschließend angestrebte Rahmenplan wird diese Potenziale, wie beispielsweise die neuen Möglichkeiten für Klettervereine und Sport- und Freizeitnutzungen sowie die möglichen Umsetzungen und Förderzugänge dessen ungeachtet darstellen können. Für das weitere Werkstattverfahren und die konzeptionelle Arbeit in Kleingruppen sind die Fragen nach Rekultivierungsflächen und –plänen sowie das Spannungsfeld um den Trinkwasserschutz jedoch von größerer Bedeutung.

Thesen – Aufgaben – Arbeitsprogramm

Für das weitere Vorgehen und eine erfolgreiche, gemeinsam getragene Werkstatt mit umsetzungsfähigen Lösungsansätzen und Projekten war für die Gutachter von großer Bedeutung die Komplexität an entscheidenden Stellen zu reduzieren und teils eingefahrene Verhandlungspositionen zu lockern. Durch die Kleingruppen sollten auch Themen voneinander getrennt werden, die nicht direkt miteinander zusammenhängen (wie bspw. die Steinabbaulogistik und die Innenstadtentwicklung). Die Teilnehmer der Akteurswerkstatt teilten diese Einschätzung seitens der Planer und der Verwaltung. Für die weitere konzeptionelle Arbeit wurden demnach drei Arbeitsgruppen gebildet, die sich mit den Räumen Innenstadt, Saum und Abbaulandschaft befassten.

Zu den drei Teilräumen und den jeweiligen Arbeitsthesen wurden bereits erste Anregungen und Ideen im Plenum diskutiert. Für den Bereich Innenstadt wurde zusätzlich auf das (in Erstellung befindliche) Einzelhandelsgutachten verwiesen sowie auf eine Befragung der Bewohner Warsteins, die deutlich machte, dass die Probleme im Warsteiner Einzelhandel (im Vergleich zum E-Commerce) im Angebot und Sortiment liegen. Die oben formulierten Aufgaben zu den verkehrlichen Aspekten prägen diesen Teilraum deutlich.

Mit Blick auf den Saum, der eine Übergangszone mit spannenden Entwicklungsräumen darstellt, stand vor allem die Verständigung über kurzfristigere Rekultivierungsziele im Vordergrund. Es wurde vorgeschlagen für einen Zeitraum von 25 Jahren zu eruieren, was die Ziele der Stadtentwicklung für diesen Bereich sein könnten. Wichtige Wegebeziehungen und Anziehungspunkte, die Reduzierung von Staubbelastung sowie die wirtschaftlichen Interessen der Steinabbauunternehmen waren mit den Bedürfnissen der Bewohnerinnen und Bewohner nach Wohnkomfort und Lebensqualität zu verknüpfen.

Auch der Teilbereich Abbaulandschaft befasste sich mit Nachnutzungs- und Rekultivierungszielen. In dieser Arbeitsgruppe war die Betrachtung von zeitlichen Entwicklungshorizonten und möglichen Zwischennutzungen sowie Endzuständen von Bedeutung. Natur- und Trinkwasserschutz nahmen hier eine bedeutende Rolle ein.

Die Teilnehmer der Akteurswerkstatt verständigten sich darauf, dass bis zu den Sommerferien, in kleineren Werkstätten, gemeinsam Ideen und Konzepte entwickelt werden sollten. Diese sollten in der zweiten Hälfte des Jahres 2017 durch die Verwaltung und Planer ausgearbeitet werden.