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Aktuelles

Abgeschlossene Verträge

Stand der aktuellen Produktverträge für die Vorvermarktung der innogy in Sichtigvor und Mülheim: 736- Ziel erreicht! Glückwunsch ins Möhnetal

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Bis an die Haustür

Die innogy Telnet teilt mit, dass der Vertrieb bis an die Haustür der Sichtigvorer und Mülheimer Bürger kommt.

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Eigenwirtschaftlicher Ausbau im Möhnetal (Sichtigvor und Mülheim)

Microsite der innogy Telnet

Klicken Sie hier, um sich über die Ausbauabsichten in Sichtigvor und Mülheim zu informieren und immer auf dem Laufenden zu bleiben. Unter dieser Internetadresse finden Sie den Verfügbarkeitscheck und die Konditionen zu den Glasfaserprodukten. Schauen Sie, ob Ihr Eigenheim im geplanten Ausbaugebiet liegt.

Beginn der Vorvermarktung am 01.06.2020

innogy startet Vorvermarktungszeitraum für Breitband in Warstein - Sichtigvor und -Mülheim 

  • innogy stellt Hotline und Beratungsmobil zur Verfügung
  • VVM läuft vom 1. Juni – 9. August 2020

Im Rahmen des geplanten eigenwirtschaftlichen Breitbandausbaus der innogy in den Warsteiner Ortsteilen Sichtigvor und Mülheim stellt innogy für alle interessierten Privatkunden eine Beratungshotline und ein Beratungsmobil zur Verfügung. Im Zeitraum vom 2. Juni bis 30. Juni möchte innogy den zukünftigen Kundinnen und Kunden eine bestmögliche Beratung anbieten.
Das Beratungsmobil wird im gesamten Juni, immer donnerstags und samstags, 10-17 Uhr auf dem Gelände der Firma Kruse in der Möhnestraße 142, 59581 Warstein stehen. Wer keine Möglichkeit hat persönlich vorbei zu kommen, kann sich auch an folgende Hotline wenden 02632-932099, welche werktags von 9-18 Uhr für Sie bereit steht, oder sich online informieren: www.innogy.com/sichtigvor.
Für die Geschäftskunden bietet die innofactory GmbH individuelle Gewerbekundenlösungen an. Neben der telefonischen Beratung, können Sie auch individuelle Beratungstermine vereinbaren. Termine können Sie unter der folgenden Hotline: 02721/94594-60, oder per E-Mail an: service(at)innofactory.de vereinbaren.  
Warsteins Bürgermeister Dr. Thomas Schöne freut sich, dass die Vermarktung beginnt: „Die Auftaktveranstaltung zu dem eigenwirtschaftlichen Breitbandausbau in Sichtigvor und Mülheim wäre bereits vor einem Monat gewesen. Dazu war Ende April eine Bürgerveranstaltung geplant, die jedoch auf Grund von Covid-19 nicht stattfinden konnte. Umso besser finde ich, dass innogy ein Highspeed-Beratungsmobil zu Verfügung stellt um die Bürger zu beraten und Fragen zu beantworten.“ 
Am 1. Juni startet innogy auch mit dem 10-wöchigen Vorvermarktungszeitraum in den beiden Orten. In diesem Zeitraum, der bis zum 9. August angesetzt ist, muss eine Vorvermarktungsquote von 50% erreicht werden. Diese Quote ist für den eigenwirtschaftlichen Ausbau erforderlich.  „Alle Verträge die in diesem Vorvermarktungszeitraum abgeschlossen werden, sorgen für eine Erfüllung dieser Quote. Sichtigvor und Mülheim haben es selber in der Hand für einen Breitbandausbau und damit einer Versorgung mit Glasfaser für Ihre Häuser zu sorgen. Wer schon vor dem 1. Juni einen Vertrag eingereicht hat, trägt natürlich auch zur Erreichung der Quote bei", erklärt Heiko Grebe von der innogy Telnet.

Eigenwirtschaftlicher Ausbau im Möhnetal (Sichtigvor und Mülheim)

Es geht los in Sichtigvor und Mülheim. Gemeinsam mit unserem leistungsstarken Partner der innogy TelNet wollen wir mit Highspeed das schnelle Internet für Sie nach Sichtigvor und Mühlheim bringen.
Endlich beginnt die Vermarktungsphase für den eigenwirtschaftlichen Ausbau der innogy Telnet in Mülheim und Sichtigvor.
An dieser Stelle erhalten Sie wichtige Infos rund um den eigenwirtschaftlichen Breitbandausbau und dann sind Sie am Zuge!

 

5 gute Gründe für eine Entscheidung für den Glasfaseranschluss

  • Große Bandbreite – Glasfaser bietet sowohl Geschwindigkeit wie auch Stabilität der Geschwindigkeit
  • Ein eigener Hausanschluss – Die Glasfaserleitung wird speziell nur für Ihr Gebäude gelegt. Die Internetleistung kommt mit voller Bandbreite in Ihrem Zuhause an und muss nicht geteilt und dadurch verlangsamt werden
  • Wertsteigerung Ihrer Immobilie – Durch den Glasfaseranschluss ist Ihre Immobilie für die Zukunft vorbereitet und gewinnt so an Wert
  • Zukunftssicherheit – Durch den Glasfaseranschluss sind Sie für die Zukunft und allen ihren Möglichkeiten gerüstet
  • Steigerung der Attraktivität Ihres Ortes – Glasfaserversorgung bietet viele Möglichkeit für Sie und für Ihre Gemeinde

Entscheiden Sie sich jetzt für die Zukunft – Seien Sie mit dabei– Ja zur Glasfaser!

 

 

In den nachfolgenden Auszügen aus der  Pressemitteilung vom 10.03.2020 ist der Ablauf noch einmal kurz beschrieben.

  • Stadt Warstein erreicht in intensiven Gesprächen mit der innogy die Anbindung von Glasfaser in den Ortschaften Sichtigvor und Mülheim
    Der Breitbandausbau in Waldhausen wird im zweiten Schritt durch die innogy vorbereitet
  • Bürgermeister Dr. Thomas Schöne und der Wirtschaftsförderer der Stadt Warstein Dirk Risse haben sich in Gesprächen mit dem Geschäftsführer der innogy für diesen Breitbandausbau eingesetzt. Mit Erfolg.
  • Ab der KW 13 2020 werden durch die innogy 1.400 Infokarten an die Haushalte der beiden Ortsteile versandt.
  • Geplante Kundenveranstaltungen am 28. und 29.04.2020, die allerdings aufgrund der Corona Krise verschoben werden müssen.
  • Nach den Kundenveranstaltungen soll dann die Vorvermarktungsphase beginnen, diese dauert 10 Wochen.
  • In dieser Phase ist es wichtig, dass mindestens 50 % aller Haushalte einen Vertrag mit innogy über einen Glasfaseranschluss abschließen, so Heiko Grebe von der innogy.
  • Beginn der Baumaßnahme erfolgt dann nach erfolgreichem Abschluss der Baumaßnahmen für die Bundesförderung.

Verfügbarkeitscheck

Die Microsite der innogy Telnet ist fertig. Klicken Sie hier oder auf das Bild, um sich über die Ausbauabsichten in Sichtigvor und Mülheim zu informieren und immer auf dem Laufenden zu bleiben.
Unter dieser Internet Adresse ist auch ein Verfügbarkeitscheck möglich. Schauen Sie, ob Ihr Eigenheim im geplanten Ausbaugebiet liegt.

FAQ zum eigenwirtschaftlichen Ausbau in Sichtigvor und Mülheim

Warum baut innogy mit eigenen Finanzmitteln bis ins Haus aus?
Die innogy TelNet GmbH baut nach Prüfung wirtschaftlicher Gesichtspunkte mit eigenen Finanzmitteln in ländlichen Regionen die zukunftsfähige Technologie „Glasfaser bis ins Haus“ aus, um der Mission zu folgen, im unterversorgten Deutschland flächendeckend eine hochleistungsfähige Breitbandversorgung voranzubringen.

Was bedeutet Vorvermarktung?
Die Erschließung der eigenwirtschaftlichen Ausbaugebiete erfolgt nach dem Prinzip der Vorvermarktung: Wenn in den jeweiligen Orten bzw. Ortsteilen ausreichend Vorverträge über eines der innogy Highspeed Produkte unterzeichnet werden, werden anschließend für die entsprechenden Haushalte kostenlos Glasfaseranschlüsse bis in die Häuser verlegt. Wie viele Vorverträge abgeschlossen werden müssen, wird im Vorfeld über eine sogenannte Vorvermarktungsquote festgelegt. Damit sich der Glasfaser-Ausbau für das Unternehmen rentiert, muss in den entsprechenden Regionen diese Vorvermarktungsquote erreicht werden. In Warstein liegt die Vorvermarktungsquote pro Cluster bei 50 Prozent. Der eigenwirtschaftliche Ausbau ist somit als ein Angebot an Kommunen und Anwohner zu verstehen.

Wie grenzt sich der eigenwirtschaftliche von dem geförderten Glasfaser-Ausbau im Kreis Soest ab?
Neben dem eigenwirtschaftlichen Ausbau wurde die innogy TelNet GmbH mittels eines Breitband-Ausschreibungsverfahrens vom Kreis Soest ausgewählt, um mit Fördermitteln vom Bund, vom Land NRW, Eigenanteilen der Kommunen sowie von innogy TelNet selbst ein Glasfasernetz in den folgenden Kommunen zu errichten:  Soest, Lippstadt, Geseke, Wickede (Ruhr), Welver, Werl, Rüthen, Bad Sassendorf, Möhnesee, Ense, Warstein, Erwitte, Lippetal. Von diesem Ausbau betroffen sind förderfähige Adressen, die bisher mit weniger als 30 Mbit/s versorgt sind. Diese Adressen erhalten in jedem Fall kostenlosen Glasfaseranschlüsse bis ins Haus, wenn dies gewünscht ist.
In den zusätzlichen eigenwirtschaftlichen Ausbau-Clustern in Warstein müssen hingegen Vorvermarktungsquoten erreicht werden, indem ausreichend viele Produktbestellungen eingehen. Nur dann wird in den Clustern Glasfaser bis ins Haus ausgebaut.

Was muss ich tun, um schnelles Internet zu bekommen?
Damit die Anwohner in den potenziellen Ausbau-Clustern Glasfaseranschlüsse und somit schnelles Internet bekommen, müssen sie gemeinsam eine Vorvermarktungsquote erreichen.

Was zeichnet einen Glasfaseranschluss bis ins Haus aus? Welche Vorteile haben direkte Glasfaseranschlüsse gegenüber (V)DSL-Anschlüssen?
Die innogy TelNet setzt beim Ausbau ausschließlich auf die zukunftsfähige Technologie „Glasfaser bis ins Haus“. Denn nur ein Glasfaseranschluss bis ins Haus ist den steigenden Anforderungen an schnelle und verlässliche Internetverbindungen langfristig gewachsen und legt alle Voraussetzungen für eine nachhaltige Breitbandversorgung. Glasfaserleitungen sind beständiger, leistungsfähiger und weniger störungsempfindlich als Kupferleitungen (VDSL, DSL). Damit steigern Hausbesitzer auch langfristig den Wert ihrer Immobilien.

Gibt es andere Anbieter auf dem Glasfaser-Netz?
Die innogy TelNet errichtet das Glasfasernetz in Warstein mit seinem Partnerunternehmen Westnetz GmbH mit eigenen Finanzmitteln, sofern ausreichend Haushalte einen Vorvertrag über ein innogy Highspeed Produkt abschließen. Es besteht somit keine Pflicht, das eigenwirtschaftlich errichtete Netz für andere Anbieter zu öffnen.

Wie wird die Glasfaser verlegt?
Ca. 90% der Hausanschlüsse werden im sog. Erdverdrängungsverfahren hergestellt, d.h. es wird ein Kopfloch an der Straße und ein Kopfloch am Haus erstellt. Die Erdrakete wird dann unterirdisch bis ans Haus "geschossen". Am Haus bohren wir im Keller oder im Erdgeschoss ein Loch in das Haus hinein und ziehen dann das Glasfaserkabel hinein. Das Loch wird ordnungsgemäß verdichtet und die Kopflöcher wieder verschlossen. Wenn das Erdverdrängungsverfahren aufgrund von Fremdleitungen nicht möglich ist, wird in offener Bauweise gearbeitet.
Ein sehr gutes Erklär-Video finden sie beispielsweise unter:
https://www.youtube.com/watch?v=E5LxXVZQcnI&t=16s 

Wann und wie erhält man weitere Informationen?
innogy bietet zu Beginn eine Bürgerinformationsveranstaltung an, wo sich alle interessierten Bürger aus Warstein informieren können. Aufgrund der aktuellen Lage können diese Veranstaltungen leider nicht stattfinden. Diese werden jedoch nachgeholt sobald es möglich ist. Weitere Infos erhalten die Bürger in Kürze auch über das Internet durch innogy.

 

 

Breitbandausbau – 3. Call in Warstein

Wichtiger Meilenstein im 3. Call der Bundesförderung Breitband

Ein weiterer Meilenstein im Zuge des geförderten Breitbandausbaus ist erreicht. Der POP (Point of Presence, Hauptverteiler und regionale Technikzentrale) ist geliefert worden und wird in Warstein-Belecke in Betrieb genommen. (Siehe Bild). Von hier werden die Glasfaserkabel mit Lichtsignalen versorgt.

Info zu aktuellen Ausbaustand zum 3. Call der Bundesförderung

Passivtechnik Tiefbau
Im Juli soll voraussichtlich der Tiefbau in Allagen fertiggestellt sein

Passivtechnik Glasfasermontage

  • Die Backboneleitung (Glasfaser) ist von Geseke über Rüthen bis Belecke-PoP verlegt
  • Verteilnetz und Hausanschlüsse

 

Aktivtechnik

  • Der weitere Aktivtechnikstandort (POP) wird am Freitag 15.05.2020 geliefert und in Belecke im Umspannwerk gestellt.
  • Im Nachgang erfolgt die Komplettierung der Aktivtechnik, welche in den Pop verbaut wird.
  • Inbetriebnahme Hausanschlüsse

    - Die Inbetriebnahmen (technische Fertigstellung) der Hausanschlüsse werden sukzessive nach Fertigstellung des Verteilnetzes und den Hausanschlussmontagen vorgenommen.

    - Nach der technischen Fertigstellung erfolgt die Dokumentation des Hausanschlusses im System (Glasfaserleitungsweg/ONT-Seriennummer…).

    - Darauf basierend erfolgt die Dienste- Bereitstellung, sowie die Kündigung des Altvertrages (bei Anbieterwechsel)

    - Grundsätzlich kann man sagen, dass der Zeitraum zwischen techn. Fertigstellung und Dienste-Bereitstellung ca. 3-4 Wochen in Anspruch nimmt.

    - Der Anbieterwechsel ist aber in der Regel abhängig vom Auslaufen des Altvertrages, sodass über den tatsächlichen Umschalttermin hier keine detaillierte Auskunft gegeben werden kann.

    - Jeder Kunde erhält individuell ein Willkommensschreiben mit der Nennung der Umschalttermins

Breitbandausbau – schnelles Internet für unterversorgte Gebiete

Die 14 Kommunen möchten gemeinsam mit dem Kreis Soest alle Gewerbe- und Ortslagen mit zukunftssicherer Glasfaser an das Internet anbinden.
Die Kommunen und der Kreis Soest erarbeiteten partnerschaftlich, im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit, einen Förderantrag, der beim Bund eingereicht wurde. Dieser Antrag hat sich dann in einem komplexen Wettbewerbsverfahren im März 2017 durchgesetzt und in einer anschließenden europaweiten Ausschreibung wurde ein Betreiber gesucht, der die unterversorgten Gebiete im Kreis Soest mit schnellem Internet versorgt.

Den Zuschlag hat die Firma innogy TelNet GmbH im Juli 2018 erhalten. Das Unternehmen aus Essen setzt als Bauherr aktuell die zukunftssichere Glasfaser-Internetversorgung "Fiber to the Building" (FTTB), bis in jedes Haus, in den Fördergebieten um. Die Bauarbeiten laufen im gesamten Kreisgebiet auf Hochtouren.

Folgende Vorgehensweise ist bei der Erstellung von Hausanschlüssen in Folge der Corona Krise unbedingt einzuhalten:

  1. Vorherige telefonische Anfrage zur Erstellung des Glasfaserhausanschlusses
    (Ist keine telefonische Abstimmung möglich so ist dem Kunden die beiliegende Wurfsendung in den Briefkasten zu legen. Auf dieser ist der jeweilige Ansprechpartner der Tiefbau- oder Montagefirma einzutragen)
  2. Freundliche bzw. formale Nachfrage,
    • ob aktuelle Corona-Erkrankungen oder dessen Symptome bei Bewohnern des Hauses vorliegen, oder sich ein Bewohner, in vorsorglicher Quarantäne befindet
    • ob sich ein Bewohner des Hauses in den letzten 14 Tagen in einem vom Roland-Koch-Institut ausgewiesenen Risikogebiet befand
    • ob Bewohner des Hauses in den letzten 14 Tagen Kontakt zu einer Person hatte, bei der das Coronavirus im Labor nachgewiesen wurde
    • ob im Haushalt eine Person aus der besonders gefährdeten Risikogruppe von CoVID-19 lebt und deshalb eine Aussetzung des Hausanschlusses auf einen späteren Zeitpunkt wünscht
  3. Hygieneregeln beachten, häufiges Händewaschen, am besten nach jeder Montage in einem Haus
  4. Bei der Montage im Haus möglichst wenig Berührungen von Gegenständen im Haus
  5. Abstand halten, Kontaktzeiten kurz halten
  6. Kontaktpersonen im Arbeitsauftrag dokumentieren

Förderfähige Gebiete

Jede der folgenden Bedingungen muss erfüllt sein:

  • Gebiete mit einer aktuellen Versorgung von unter 30 Mbit/s im Download
  • Gebiete, in denen kein privatwirtschaftlicher Eigenausbau angekündigt ist
  • Gebiete, die nicht im Nahbereich der Hauptverteiler der Telekom liegen
  • Gebiete, die nicht in einer Einzellage liegen

Zur Klärung dieser Bedingungen gibt es ein vorgeschriebenes Verfahren, die sogenannte Markterkundung. Hier mussten die verschiedenen Telekommunikationsunternehmen Angaben zur bestehenden und zur geplanten Versorgung machen. Die notwendige kreisweite Markterkundung wurde 2016 durchgeführt und gebäudescharf ausgewertet. Leider konnten aufgrund der ländlichen Siedlungsstruktur und der damit verbundenen immensen Investitionskosten und der Förderobergrenze nicht alle förderfähigen Adressen in den Antrag mit aufgenommen werden.

Demnach gibt es im Kreisgebiet folgende förderfähige "weiße Flecken":

Gemeinde Anzahl Adressen 
Allagen826 
Belecke49
Hirschberg65
Niederbergheim      104
Sichtigvor43
Warstein55
Insgesamt1.142 

Im Stadtgebiet werden über den 3. Call die Ortschaften Allagen, z.T. Hirschberg, z.T. Niederbergheim an das Glasfasernetz angeschlossen. Weiterhin werden mehrere Gewerbegebiete, Industriepark Nord Warstein-Belecke, zum Puddelhammer zwischen Warstein und Belecke, Enkerbruch Warstein, angeschlossen.
Damit wird hier eine Bandbreite von 1 Gbit/s symmetrisch möglich sein.

Hier öffnen Sie die Karte "Geförderter Breitbandausbau im Kreis Soest"

Ausbaustand

Fortschritte beim 3. Call der Bundesförderung Breitbandausbau

Aktuelle Baufortschritte sind von der Innogy wie folgt mitgeteilt worden:

  • 42 km Tiefbau von 53,5 km bereits erfolgreich durchgeführt.
  • 500 Hausanschlüsse sind bereits erstellt worden.
  • Auf 5,3 km können vorhandene Rohranlagen verwendet werden.

Glasfasermontagen:

  •  Beginn der Montage Hausanschlüsse je nach Baufortschritt Tiefbau, Mitte Juni
  •  Beginn der Montage Hausanschlüsse in Gewerbegebiet Belecke Nord ab Juni/Juli 2020

Aktivtechnik:

Aufstellung POP (zentraler Aktivtechnikstandort) in Belecke 24.04.

  • Einrichtung und Montage aller Aktivtechnik im POP bis Ende Mai 2020
  • Einrichtung und Montage MFG (dezentraler Aktivtechnikstandort) in Allagen bis Ende Mai 2020

https://kreissoest.maps.arcgis.com/apps/webappviewer/index.html?id=0db7117b72f548d988e9cdc85002529f

 

Breitbandausbau Stadt Warstein

  • Die bisher geleisteten Planungs- und Bauarbeiten der innogy TelNet GmbH und die der beauftragten Nachunternehmer werden gut durchgeführt und alles geschieht im engen Austausch mit den Kommunen. Das Hauptaugenmerk lag bisher auf der Herstellung des kreisweiten Zuführungsnetzes, doch jetzt wird verstärkt mit dem Bau und der Aktivierung der Hausanschlüsse begonnen. Nach aktuellem Planungsstand verlängert sich die Bauzeit für einzelne Bereiche, zum Beispiel bei Mitverlegung und gleichzeitig neuer Gasversorgung. Es wird jedoch versucht den Zeitplan zu kompensieren und die Verzögerungen auf ein Minimum zu beschränken.
  • Großteil des Hauptleitungsnetzes ist fertiggestellt. Darüber hinaus können vorhandene Leitungen genutzt werden.
  • Ausbau in den Ortschaften weit voran geschritten.
  • Aktuell Tiefbauarbeiten im Indu-Park Nord in Warstein-Belecke im ersten Quartal gestartet.
  • Im Industriegebiet Enkerbruch werden derzeit die Hausanschlüsse erstellt. Die Frist für die Aktivierungsgebühr endet hier am 15.04.2020.
  • Zusätzlicher PoP (Hauptverteiler) wird im Wiebusch im Umspannwerk platziert.
  • Es wird mit Hochdruck an der Backbonetrasse (Zuführungsleitung) von Warstein über Rüthen nach Geseke gearbeitet.
  • Vollumfängliche Inbetriebnahme voraussichtlich im 4.Quartal 2020. 

Glasfaser-Hausanschluss

Stichtag beachten:

Der Glasfaser-Hausanschluss wird bis zum Anschlusspunkt kostenlos ins Haus gelegt, wenn der Grundstückseigentümer sich bis etwa ein Quartal vor Beginn der Bauphase für einen Glasfaser-Hausanschluss entscheidet (Stichtag kann unter www.innogy-highspeed.com/kreis-soest je Bauabschnitt eingesehen werden). Einzige Voraussetzung für die Errichtung des Glasfaser-Hausanschlusses ist die Zustimmung des Grundstückseigentümers. Hier geht`s zum Formular.
Diese Zustimmung ist unabhängig von einer Produktbestellung.
Bei späterer Entscheidung ist der Glasfaser-Hausanschluss kostenpflichtig, weil damit ein nachträglicher zusätzlicher Aufwand verbunden ist.
 
Für die Herstellung des Glasfaser-Hausanschlusses wird mittels Wanddurchführung das Glasfaserkabel in das Gebäudeinnere geführt und an den Abschlusspunkt Linie (APL) übergeben. Diese Durchführung durch die Gebäudewand wird im Anschluss wieder komplett abgedichtet und verschlossen. Der APL übergibt das Signal über ein weiteres Kabel an den optischen Netzwerkabschluss (ONT).
Diese Komponenten sind im geförderten Hausanschluss enthalten und dem Hauseigentümer entstehen dadurch keine Kosten (frühzeitige Beauftragung, siehe oben). Das Signal des ONT wird mit einem einfachen LAN Kabel an das Hausnetz bzw. an den Router weitergegeben. Hier besteht natürlich eine freie Routerwahl.

Glasfaser-Internetprodukt

Um den eingerichteten Glasfaser-Hausanschluss anschließend vollumfänglich nutzen zu können, muss ein Glasfaser-Internetprodukt bei einem Telekommunikationsunternehmen (TKU) aktiviert und abgeschlossen werden - dies kann die innogy TelNet GmbH sein, aber auch jedes andere TKU (siehe "Open Access - offener und diskriminierungsfreier Netzzugang).
Aktuelle TK-Anbieter für Privat- und Gewerbekunden stehen am Ende dieser Seite unter "Ansprechpartner".

Stichtag beachten:

Wenn die Produktauswahl beim gewählten TKU bis etwa ein Quartal vor der geplanten Inbetriebnahme des Glasfaser-Hausanschlusses (Stichtag kann unter www.innogy-highspeed.com/kreis-soest je Bauabschnitt eingesehen werden) erfolgt, übernimmt die innogy TelNet GmbH die Kosten für die Aktivierung.
Bei späterer Entscheidung wird die Aktivierung kostenpflichtig, weil damit ein nachträglicher zusätzlicher Aufwand verbunden ist.


Breitbandausbau – 6. Call in Warstein

Glasfaser für unterversorgte Gebiete

Jetzt erhalten noch einmal besonders unterversorgte Gebiete in der Stadt Warstein einen Glasfaseranschluss 

"Wir können in Kürze auch in der Stadt Warstein nicht oder unzureichend versorgte Gebiete und einzelne, teilweise etwas abseits gelegene Häuser mit Glasfaser versorgen", freut sich Wirtschaftsförderer Dirk Risse. Im zweiten kreisweiten Bundesförderverfahren ist die europaweite Ausschreibung zur Suche nach Telekommunikationsunternehmen, die in den förderfähigen Bereichen ausbauen, erfolgreich abgeschlossen worden. Nach einer noch zu erfolgenden Prüfung durch Bund und Land werden zwei Firmen mit dem Ausbau zukunftsfähiger Glasfaser bis ins Haus beginnen können. 
 
Bürgermeister Thomas Schöne zeigt sich hocherfreut: "Der Breitbandausbau nimmt richtig Fahrt auf, hier durch eine weitere Fördermaßnahme. Nur durch solche Zukunftsmaßnahmen steigern wir die nötige Attraktivität unserer Stadt." 117 förderfähige private Haushalte, fünf Schulen und das Krankenhaus Maria Hilf werden durch die innogy TelNet GmbH und 54 Gewerbebetriebe durch die Vodafone GmbH ausgebaut. Sobald Bund und Land grünes Licht gegeben haben, fällt der Startschuss, und zwar aller Voraussicht nach schon im Herbst. 
 
Dirk Risse: "Die umfangreichen Vorbereitungen, bei denen in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Warstein jede Adresse im Stadtgebiet noch einmal überprüft und, wenn möglich, mit in den Förderantrag aufgenommen wurde, zahlen sich jetzt aus. Besonders erfreulich ist, dass auch unser Krankenhaus mit Glasfaser versorgt werden kann, denn hier ist ein deutlich zunehmender Datenaustausch mit anderen Krankenhäusern und niedergelassenen Ärzten notwendig - ein wesentlicher Zukunftsfaktor also." Sobald der endgültige Förderbescheid vorliegt, werden alle Hausbesitzer und Gewerbetreibende in den Fördergebieten angeschrieben und über die weiteren Schritte informiert. 
 
Die innogy TelNet GmbH war bereits bei einer vorherigen Bundesfördermaßnahme in der Stadt Warstein aktiv und betreibt den eigenwirtschaftlichen Ausbau in Sichtigvor und Mülheim, wo soeben die Vorvermarktung begonnen hat. Bislang konnte lediglich etwa 1/6 der nötigen Förderquote von 50 Prozent erreicht werden - hier sind jetzt die Bewohner/innen von Sichtigvor und Mülheim gefordert.
Für dieses Verfahren steht aktuell ein Infomobil bei der Firma Kruse,  Möhnestraße 142, in dem sich Bürgerinnen und Bürger donnerstags bis samstags in der Zeit von 10 bis 17 Uhr informieren können. Zudem hat innogy unter der Nummer 02632-932099 eine Telefon-Hotline geschaltet.
Noch einmal Dirk Risse: "Wir bitten alle Bürgerinnen und Bürger der beiden Ortsteile, die angebotenen Wege für eine Information zu nutzen, um die Chance für einen Breitbandausbau nicht zu verpassen. Die wesentlichste Voraussetzung dafür, dass die innogy den eigenwirtschaftlichen Ausbau durchführt, ist, dass 50 Prozent der Haushalte einen Produktvertrag abschließen." 

Bundesförderprogramm im November 2018 neu aufgelegt

Das Bundesförderprogramm wurde im November 2018 neu aufgelegt und das Verfahren wesentlich vereinfacht. Damit besteht jetzt eine weitere Möglichkeit, alle noch verbliebenen unterversorgten förderfähigen Gebiete im Kreis Soest, die aus Budgetgründen nicht mit in den 3. Call (Aufruf) aufgenommen werden konnten, an das Glasfasernetz anzuschließen. Alle 14 Kommunen und der Kreis Soest haben zusammen einen weiteren kreisweiten Förderantrag beschlossen und zentral durch den Kreis Soest gestellt. Auch dieses Großprojekt soll in enger partnerschaftlicher Zusammenarbeit zwischen allen Kommunen und dem Kreis Soest zum Erfolg geführt werden.

Dieser Förderantrag wurde im Mai 2019 durch den Bundesfördergeber vorläufig bewilligt. Im Anschluss ist ein erneutes europaweites Ausschreibungsverfahren notwendig, um ein Unternehmen zu ermitteln, das den Ausbau umsetzt. Sobald ein Ergebnis aus der Ausschreibung vorliegt, kann der Kreis den endgültigen Förderantrag stellen und anschließend der Bau beginnen.
Zweck ist die Unterstützung eines effektiven und technologieneutralen Breitbandausbaus mit dem Ziel eines nachhaltigen und hochleistungsfähigen Gigabit-Netzes in unterversorgten Gebieten, die derzeit nicht durch ein zukunftsfähiges Netz versorgt sind und in denen in den kommenden drei Jahren von privaten Investoren kein zukunftsfähiges Netz errichtet wird. Die Zuwendung soll eine etwaige Wirtschaftlichkeitslücke bei privatwirtschaftlichen Betreibern schließen.

Förderquote

50 Prozent Bund, 40 Prozent Land NRW, 10 Prozent die jeweilige Kommune. Bei Haushaltssicherungskommunen übernimmt das Land diese 10 Prozent.

Welche Gebiete sind förderfähig?

Folgende Bedingungen müssen "adressenscharf" erfüllt sein:

Infrastruktur (Einzellagen):

  • Gebiete mit einer aktuellen Versorgung von unter 30 Mbit/s im Download
  • Gebiete in denen kein privatwirtschaftlicher Eigenausbau angekündigt ist
  • Gebiete ohne vorherige Förderung

Sonderaufruf Schulen und Krankenhäuser:

  • Schulen: Anzahl Klassen (23 Schüler) + Verwaltung x 30Mbit/s > aktuelle Versorgung
  • Allgemeinmedizinische Krankenhäuser: Anzahl Stationen (11 Betten) + Verwaltung x 30Mbit/s > aktuelle Versorgung

Sonderaufruf Gewerbe

  • genehmigter B-Plan, (§8 u. §9 BauNVO)
  • pro B-Plan, 3 Firmen, Anzahl Arbeitsplätze/Betriebsmittel + Verwaltung x 30Mbit/s > aktuelle Versorgung

Zur Klärung dieser Bedingungen gibt es ein vorgeschriebenes Verfahren, die sogenannte Markterkundung. Hier müssen die verschiedenen Telekommunikationsunternehmen Angaben zur bestehenden und zur geplanten Versorgung machen. Die notwendige kreisweite Markterkundung wurde 2018 durchgeführt und adressenscharf pro Förderaufruf ausgewertet. Der jeweiligen Kommune wurde die Auswertung vorgestellt und für den vorläufigen Antrag von ihr freigegeben.

Demnach gibt es im Stadtgebiet Warstein folgende förderfähige "weiße Flecken":

Förderung Menge Beschreibung
Infrastrukturprojekt      111Adressen in Einzellage
Sonderaufruf5Schulen
1Krankenhäuser
Sonderaufruf54Gewerbliche Adressen
Summe171

 

Durch Adresseingabe oder mit Hilfe der Zoomfunktion können die Ausbaugebiete in der hier verlinkten Karte betrachtet werden.

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