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Elektromobilität

E-Mobility-Konzept

Die Westnetz GmbH hat ein E-Mobility-Konzept für Warstein herausgegeben. Sie öffnen die Datei mit einem Klick auf das Bild (rechts).

Ihr Ansprechpartner für E-Mobilität bei der Stadt Warstein ist
Herr Manfred Ahlers
Sachgebiet Immobilien und Wirtschaftsförderung
Telefon: 02902 81-520, m.ahlers(at)warstein.de

Führungsposition für Stadt Warstein

Hochschule untersucht E-Mobilitätszukunft

Der Kreis Soest erstellt über die Hochschule Hamm-Lippstadt in Zusammenarbeit mit den 14 kreisangehörigen Städten und Gemeinden ein kreisweites Elektromobilitätskonzept, damit die Ladeinfrastruktur im Kreisgebiet bis zum Jahr 2030 bedarfsgerecht ausgebaut werden kann. Ein erster Zwischenbericht zeigt die Perspektiven auf. Er geht bis 2030 kreisweit von einer Zunahme auf über 25 000 elektrisch betriebene Kraftfahrzeuge aus. Professor Dr. Ing. Uwe Neumann von der Hochschule Hamm-Lippstadt, Lehrgebiete Elektrische Energieversorgung und Smart Grids, erläutert, warum ein solcher Blick in die Zukunft wichtig ist:

„Das Elektromobilitätskonzept soll eine Verbindung zwischen der Entwicklung der Elektromobilität und dem notwendigen Ausbau der Ladeinfrastruktur herstellen, um aus technischer und kundenorientierter Sicht planen zu können.“ Die aktuellen Zahlen erreichen noch lange nicht die Prognose des Wissenschaftlers, die sich sowohl auf rein batterieelektrisch angetriebene Fahrzeuge als auch auf Plug-In-Hybride bezieht. Aber eine grundsätzlich positive Entwicklung der Elektromobilität in Deutschland spiegelt sich auch im Kreis Soest wider.
„Ende Januar 2018 waren kreisweit 419 Kraftfahrzeuge mit elektrischer Lademöglichkeit zugelassen. Diese Zahl stieg bis Ende Juni auf 515 Fahrzeuge an. Das ist eine Steigerung von rund 23 Prozent in nur einem halben Jahr“, freut sich Frank Hockelmann, Klimaschutzmanager beim Kreis.Bis 2030 seien angesichts der vorausgesagten Marktentwicklung im Kreisgebiet rund 1 700 Normalladepunkte bis 22 Kilowatt Ladeleistung notwendig, hat Professor Neumann berechnet. 176 Ladepunkte für die Schnellladung von Fahrzeugen entlang der Hauptverkehrsachsen kämen hinzu. Zurzeit beschäftigt sich Neumann mit den konkreten Standorten.

„Wir führen gerade netztechnische Berechnungen bei unterschiedlichen Szenarien durch. Der Auftakt für die Konzepterstellung, die das Bundesverkehrsministerium mit 59 440 Euro fördert, erfolgte bereits am 18. Oktober 2017 während einer Veranstaltung bei der AEG Power Solutions in Warstein-Belecke. Abgeschlossen werden soll die Arbeit bis Ende 2018. „Städte, Gemeinden, Verteilnetzbetreiber sowie wichtige regionale Partner haben bereits wichtige Daten für das Konzept geliefert. Das ist ein gutes Beispiel interkommunaler Zusammenarbeit“, betont Kreisdirektor Dirk Lönnecke.

Hohe Dichte von E-Ladepunkten

Warstein war aus gutem Grund für den offiziellen Startschuss ausgewählt worden.
Die Wästerstadt nimmt durch die hohe Dichte von E-Ladepunkten im Verhältnis zur Bevölkerungszahl bundesweit eine Führungsposition ein. Für ihr Engagement beim Ausbau der Ladeinfrastruktur bei knapper Haushaltslage ist sie von der Agentur für Erneuerbare Energien als Energie-Kommune ausgezeichnet worden.
Auch der erste Südwestfälische Elektromobilitätstag fand in Warstein statt. Gastgeber dieser Veranstaltung war die Infineon Technologies AG, die wichtige Komponenten für Elektrofahrzeuge herstellt und somit eine Schlüsselposition für die weitere Entwicklung der Elektromobilität einnimmt.

Energie- und Klimaschutzkarte

Die mit einem Klick auf den Ausschnitt verlinkte Energie- und Klimaschutzkarte des Kreises Soest bietet Informationen über insgesamt 9700 Anlagen- und Projektstandorte wie zum Beispiel erneuerbare Energieträger, Ladesäulen für Elektroautos oder vorbildhafte Projekte im Bereich Klimaschutz.
Die Karte ist auch über Smartphones lesbar.

Die Karte stellt

  • Windenergie-, Photovoltaik-, Biogas- und Wasserkraftanlagen im Kreisgebiet dar;
  • macht räumlich sichtbar, wo Klimaschutzengagement vor Ort stattfindet;
  • zeigt Best-Practice-Beispiele im Bereich Klimaschutz auf;
  • und wirkt sich positiv auf die Punktwertung in städtischen Zertifizierungsverfahren zum European Energy Award aus.

Energie-Kommune des Monats Mai 2017

Im Mai 2017 erhielt die Stadt Warstein die Auszeichnung als "Energie-Kommune" der Agentur für Erneuerbare Energien.

"Wie Kommunen sich trotz angespannter Haushaltslage für die Energiewende einsetzen können, zeigt die nordrheinwestfälische Stadt Warstein beispielhaft mit ihrem Engagement für den Ausbau von Ladeinfrastruktur für Elektromobilität. Mit Beratungsleistungen und Öffentlichkeitsarbeit unterstützt die Stadtverwaltung private und gewerbliche Akteure beim Errichten von Ladeinfrastruktur und schafft so gute Voraussetzungen für mehr Klimaschutz im Verkehr. Für dieses Engagement wird Warstein heute von der Agentur für Erneuerbare Energien als Energie-Kommune des Monats ausgezeichnet." so der Wortlaut in der Pressemitteilung der Agentur.

Fördermöglichkeiten durch die Bundesregierung

Bereits 2007 erklärte die Bundesregierung im Integrierten Energie- und Klimaprogramm die Förderung der Elektromobilität zu einem entscheidenden Baustein für den Klimaschutz. 2009 folgte mit dem "Nationalen Entwicklungsplan Elektromobilität" dann der maßgebliche Handlungsrahmen. Das "Regierungsprogramm Elektromobilität" aus dem Jahr 2011 formulierte schließlich die bis heute maßgebliche Strategie und die zugehörigen Instrumente. Ziel ist, Deutschland zum Leitmarkt und Leitanbieter für Elektromobilität zu entwickeln.

Bis 2020 sollen eine Million Elektrofahrzeuge auf Deutschlands Straßen fahren. Bis 2030 sollen es schon sechs Millionen sein. Die vier für Elektromobilität zuständigen Ressorts der Bundesregierung BMWi, BMVI, BMUB und BMBF haben daraufhin die Unterstützung der Elektromobilität intensiviert und fördern unter anderem eine Vielzahl von Modellprojekten und Forschungsvorhaben. Was und wo das BMUB fördert, ist auf dem Informationsportal "Erneuerbar mobil" zu sehen. Zudem gibt es eine Kaufprämie und Steuervergünstigungen für Elektrofahrzeuge sowie umfassende Zuschüsse zur Verbesserung der Ladeinfrastruktur.

Über Fördermöglichkeiten durch die Bundesregierung können Sie sich hier informieren