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“UnternehmerFrühstück90"

Bei dem Unternehmerfrühstück 90 handelt es sich um ein Treffen der größten heimischen Unternehmen auf Einladung des Bürgermeisters der Stadt Warstein.
Diese Veranstaltung findet zweimal pro Jahr jeweils bei einem beteiligten Unternehmen statt. Die Dauer des Unternehmerfrühstücks beträgt ca. 90 min. Begleitet wird diese Veranstaltung in der Regel von einem ca. 30 minütigen Vortrag und einer sich anschließenden Gesprächsrunde in der sich die anwesenden Geschäftsführer austauschen und kennenlernen.

Hier erhalten Sie einen Überblick über die bisher stattgefundenen Unternehmerfrühstücke:

Vernetzen und gemeinsam weiterkommen - Erstes "UnternehmerFrühstück90": Entscheider aus zehn großen Warsteiner Unternehmen trafen sich 2016 bei Infineon

Warstein, 8. März 2016. Das war Premiere: Zum ersten Mal sind die Geschäftsführungen und Vorstände der mitarbeiterstärksten Unternehmen der Stadt Warstein zusammen gekommen.

Bürgermeister Dr. Thomas Schöne hatte zum "UnternehmerFrühstück90" eingeladen, und Entscheider aus zehn Unternehmen mit mehr als 100 Beschäftigten am Standort Warstein sind gefolgt. Erster Gastgeber für das neue Format war die Infineon Technologies AG, die hier zusammen mit der Infineon Technologies Bipolar GmbH & Co. KG insgesamt gut 1.800 Mitarbeiter beschäftigt.

Kennen lernen, vernetzen, gemeinsam weiterkommen - das sind die Ziele der neuen Veranstaltungsreihe, deren Auftakt unter dem Motto "Fachkräftegewinnung" stand. Wie der Titel schon sagt, dauern die Treffen "nur" unternehmerfreundliche 90 Minuten, die allerdings intensiv genutzt werden. Bemerkungen von Unternehmern, dass man sich auf Geschäftsführer- oder Vorstands-Ebene persönlich gar nicht kenne, hatten Thomas Schöne zu der Einladung inspiriert. "Hier kann die Stadt einen Mehrwert erbringen, indem sie Menschen zusammenführt und damit Impulse für positive Entwicklungen im Unternehmensalltag gibt", so Schöne.

Dr. Arne Kohring, Betriebsleiter der Infineon AG, stellte den Standort in Belecke vor. Infineon gehört zu den führenden Halbleiterherstellern auf dem Weltmarkt. Der größte Anteil der Halbleiterproduktion fällt in den Bereich Automotive. "Durchschnittlich 25 bis 30 Chips von Infineon finden sich weltweit in jedem Neuwagen", so Kohring. Gute Mitarbeiter spielen bei dem Halbleiterhersteller eine wichtige Rolle, zumal rund 400 Mitarbeiter Ingenieure sind. "Für künftige Fachkräfte müssen wir Überzeugungsarbeit leisten, denn die Menschen sollen in eine Region ziehen, die auf den ersten Blick nicht so ein hohes Renommee hat, wie beispielsweise eine Großstadt."

"Wir nennen das einen erklärungsbedürftigen Standortvorteil", räumte Martin König, Talent Attraction Manager bei Infineon, in seinem Impulsvortrag zum Thema Fachkräftegewinnung augenzwinkernd ein. "Um die besten Köpfe hierhin zu bekommen, müssen wir häufig Menschen überzeugen, die schon andere Angebote haben. Gute Gründe für Warstein sind bezahlbare Mieten, gute Work-Life-Balance durch riesige Freizeitmöglichkeiten, die historische Stadt, Staufreiheit und vieles mehr." Man beobachte durchaus einen Trend, dass junge Menschen, die auf dem Land aufgewachsen sind, zum Studieren in Städte ziehen, zur Familiengründung jedoch wieder aufs Land streben. "Und dann wollen sie auch gar nicht mehr weg, was uns sehr entgegen kommt."

Catharina Cramer, Inhaberin der Warsteiner Brauerei, regte an, Treffen für Zugezogene einzurichten, damit sie hier Anschluss finden. "Das könnte auch eine englischsprachige Runde sein. Denn wir erleben häufig, dass gerade die Partner noch kein Deutsch können und sich deshalb isoliert fühlen."

Auch der Vorschlag, Job-Interessenten schon während der Bewerbungsphase die Vorzüge der Stadt Warstein zu zeigen, wurde begrüßt. "Wir können jedem Bewerber ad hoc tolle Bauplätze in fast allen Ortsteilen anbieten - und das zu wirklich attraktiven Preisen. Außerdem haben wir hervorragende Bildungs- und Gesundheitseinrichtungen, das ist für Familien von großer Bedeutung", unterstrich Wirtschaftsförderer Alfred Bathe.

Insbesondere für Auszubildende, die noch keinen Führerschein besitzen, sei eine gute Anbindung an den ÖPNV wichtig, urteilte Martin König. "Hier gibt es noch Optimierungspotenzial."

Viele weitere Ansätze für Kooperationen und gemeinsame Projekte entstanden in angeregten Gesprächen nach dem offiziellen Veranstaltungsende. Die Gruppe verständigte sich darauf, das UnternehmerFrühstück90" ab jetzt zweimal im Jahr an wechselnden Standorten zu veranstalten. Nächster Gastgeber wird auf Einladung des neuen Geschäftsführers Gunnar Stammen das Krankenhaus Maria Hilf sein.

2. Warsteiner UnternehmerFrühstück90 im Krankenhaus Maria Hilf

Warstein, 26. Oktober 2016. Beim 2. Warsteiner UnternehmerFrühstücks90, das auf Initiative von Bürgermeister Dr. Thomas Schöne gestern im Krankenhaus Maria Hilf stattfand, überzeugte der Gastgeber:

 „Eine effektive Gesundheitsversorgung und ein Servicenetz für die bedarfsgerechte Betreuung von Senioren sind wichtige Standortfaktoren für Unternehmen“, darin waren sich die Teilnehmer einig. Das UnternehmerFrühstück90 richtet sich an Inhaber und Geschäftsführer von Warsteiner Unternehmen ab 100 Mitarbeitern.

Nach der Begrüßung durch Bürgermeister Dr. Thomas Schöne stellte Gunnar Stammen, Geschäftsführer des Krankenhauses Maria Hilf, die Einrichtung in einem Impulsvortrag vor. Das Hospital beschäftigt mehr als 300 Mitarbeiter, die hauptsächlich aus Warstein und der näheren Umgebung kommen. Im Spannungsfeld zwischen Anforderungen des Landesgesundheitsministeriums und der Konkurrenz durch umliegende Einrichtungen behauptet sich das Krankenhaus Maria Hilf durch Teilspezialisierungen: Spitzenmedizin in ausgewählten Leistungsbereichen anbieten und sich dadurch einen Namen machen. Das Haus versteht sich als wohnortnahe medizinische Versorgungseinheit für den südlichen Teil des Kreises Soest.

Pflegedienstleiter Klaus Wohlmeiner stellte ein Programm vor, mit dem Warstein Vorreiter mindestens in dieser Region wird: Das SeniorenNetzwerk Maria Hilf in Warstein. Hier sind alle Beteiligten des Gesundheitsbereichs sowie soziale Einrichtungen in Warstein und Umgebung angeschlossen und werden an einer Stelle zusammen geführt. Eine Ansprechpartnerin gibt Senioren und ihren Angehörigen Antworten und Hilfestellungen über verschiedene Einrichtungen hinweg. In regelmäßigen Treffen der Entscheider dieser Einrichtungen wird die Abstimmung der Schnittstellen ermöglicht. Das Netzwerk soll auch über weitere Kommunen hinweg aufgebaut werden.

Bürgermeister Dr. Thomas Schöne fügte hinzu, dass mit dem Bau einer Einrichtung für Betreutes Wohnen ein wichtiger Baustein für eine funktionierende Infrastruktur geschaffen wird. „Wir kümmern uns aktuell intensiv darum, dass die Stadt Warstein als Wohn- und Freizeitort attraktiv für junge und mittelalte Menschen wird. Gleichzeitig denken wir an die Senioren, die in nächster Zeit auch eine große Gruppe der Bürger in Warstein darstellen werden. Unser Ziel ist, allen das Miteinander und ein komfortables Leben zu ermöglichen“, so Schöne.

Die Teilnehmer des UnternehmerFrühstücks90 begrüßten diesen Ansatz ausdrücklich. Für sie sei es elementar wichtig, Fachkräfte aus der Region dazu zu bewegen, hier weiterhin zu leben und zu arbeiten. Effektive Vorsorge- und Gesundheitseinrichtungen seien dabei ein wichtiger Faktor, den es weiter herauszustellen gelte.

Informieren, Diskutieren und Netzwerken - 6. UnternehmerFrühstück90 bei der Firma Risse & Co. GmbH

Bereits zum sechsten Mal lud die Wirtschaftsförderung der Stadt Warstein mit ihrem Leiter Andreas Pickhard zum UnternehmerFrühstück90.

Ausrichter in der vergangenen Woche war die Firma Risse & Co. GmbH in Suttrop. Firmeninhaber und Unternehmensmanager aus zahlreichen Unternehmen hatten sich zusammengefunden, um in lockerer Runde bei einem Frühstück sich zu informieren, miteinander zu diskutieren und nicht zuletzt untereinander zu netzwerken.

Risse-Geschäftsführer Hans-Gerd Tix, hielt einen aufschlussreichen Impulsvortrag über die Herausforderungen der "Industrie 4.0". Er erläuterte am Beispiel eines Spritzgussteils, wieweit heute schon auch und gerade im ländlichen Raum modernste digitale Arbeitsweisen eingesetzt werden. Vor dem Hintergrund der zunehmenden Digitalisierung erläuterte er Chancen und Risiken der "Industrie 4.0", worüber die Teilnehmer intensiv diskutierten.

Wirtschaftsförderer Andreas Pickhard fügte noch Ausführungen zur Breitbandversorgung in der Stadt Warstein und zum Digitalen Zentrum Mittelstand (DZM) in Lippstadt an, bei dem die Stadt Warstein Gesellschafterin ist. Er ermunterte die Unternehmen, sich der Digitalisierung immer stärker zu öffnen und die Beratungsleistungen des DZM in Anspruch zu nehmen.

Bürgermeister Thomas Schöne und Jürgen Menke, Inhaber der Firma Menke Kunststoffe GmbH & Co.KG, luden für das Frühjahr 2019 zum 7. UnternehmerFrühstück90 an den Mescheder Schling in den Warsteiner Süden ein. Auf Wunsch der Teilnehmer wird dann noch einmal ganz konkret das Thema Digitalisierung in der Wirtschaftswelt beleuchtet werden.

Firma Menke-Kunststoffe lud zusammen mit der Stadtverwaltung zum 7. UnternehmerFrühstück90

Digitaler Impuls bei Warsteiner Unternehmen

Anfang April trafen sich knapp 20 der mitarbeiterstärksten Unternehmen der Stadt Warstein zu ihrem nunmehr 7. UnternehmerFrühstück90. Die Zahl 90 - sie steht für 90 kompakte Minuten zum Informieren, Diskutieren und Netzwerken. Die Einladung hatte in diesem Frühjahr Jürgen Menke, Inhaber der Firma Menke-Kunststoffe GmbH & Co. KG, zusammen mit Bürgermeister Thomas Schöne und den städtischen Wirtschaftsförderern Andreas Pickhard und Dirk Risse ausgesprochen. Rund 5.000 Arbeitsplätze und damit etwa die Hälfte aller sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplatze in der Stadt Warstein waren durch die Firmeninhaber und -manager vertreten.

Zwei engagierte "Digital Scouts" der Digitalen Zentrum Mittelstand GmbH (DZM), Lippstadt, berichteten in ihrem Impulsvortrag über Chancen und Möglichkeiten der immer wichtiger werdenden Digitalisierung. Die Stadt Warstein selbst ist zusammen mit den weiteren 13 kreisangehörigen Kommunen sowie dem Kreis Soest an der DZM beteiligt. Ziel dieser GmbH ist es, interessierte Unternehmen im gesamten Kreis Soest zur Digitalisierung kostenlos zu beraten, um idealerweise einen (dann kostenpflichtigen) Partner zur Durchführung von Digitalisierungsprojekten zu finden, das sog. "matching". In entspannter Runde konnten die anwesenden Vertreter/innen der Warsteiner Unternehmen bei einem Frühstück mit den beiden Digital Scouts das Thema "Digitalisierung" erörtern. Natürlich wurden untereinander auch andere Themen zwanglos besprochen und dabei persönliche Kontakte aufgefrischt.

Das nächste UnternehmerFrühstück90 wird im Oktober diesen Jahres auf Einladung von Martin Obertrifter, Geschäftsführer der Firma Infineon Bipolar GmbH & Co. KG, in den dortigen Räumlichkeiten stattfinden.

Warstein, 17. Oktober 2019 - "UnternehmerFrühstück90" der Stadt Warstein bei Infineon

Intensiver Erfahrungsaustausch

Das "UnternehmerFrühstück90", das 2020 bereits ins fünfte Jahr geht und für 90 Minuten die 25 mitarbeiterstärksten Unternehmen der Stadt Warstein zusammenbringt, fand dieses Mal bei der Infineon Bipolar GmbH und Co. KG in Belecke statt. Geschäftsführer Martin Obertrifter begrüßte die Anwesenden und stellte das Unternehmen vor.

Infineon Bipolar wurde 2007 als Joint Venture von Infineon und Siemens als eigenständiges Unternehmen ausgegliedert. Ziel war, die sich spezialisierenden Märkte für das Hochleistungshalbleitergeschäft noch fokussierter bedienen zu können. Das Unternehmen bedient mit den 400 Mitarbeitern am Standort Warstein-Belecke den Markt für Energieeffizienz mit speziellem Know-how über die bipolare Halbleitertechnologie. Weitere 200 Mitarbeiter sind am Standort Cegléd (Ungarn) tätig.

Sarah Töpfer, verantwortlich für die interne und externe Kommunikation, verdeutlichte in ihrem Impulsvortrag, wie das Unternehmen mit der interaktiven Web-App "Pigeonhole" schnell und einfach individuelle Umfragen für Veranstaltungen, Workshops und Schulungen generieren kann. Interaktiv wurde den Teilnehmern die App erfahrbar gemacht. Im Anschluss daran nutzten die Teilnehmenden die Zeit zur Diskussion und zum intensiven Networking.

Jeroen Tepas, Leiter des Stadtmarketings, nahm zum ersten Mal an der Veranstaltung teil und war positiv überrascht von dem kurzen und intensiven Format. "Das Thema Pigeonhole fand ich für die Stadt Warstein als Umfrageinstrument sehr interessant. Auch der rege Erfahrungsaustausch zwischen den Unternehmern war inspirierend. Ich bin der Meinung, dass dies auch für weitere Unternehmen in der Stadt Warstein sehr fruchtbar sein könnte." Für das nächste Jahr plant Tepas, gemeinsam mit dem Wirtschaftsförderer weitere Network-Treffen zu veranstalten. 

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