Eine Dienstvereinbarung ist – im Gegensatz zu einer Dienstanweisung – eine Vereinbarung zwischen den Beschäftigten und dem Verwaltungsvorstand, also dem Bürgermeister und dem 1. Beigeordneten. Die Dienstvereinbarung "Respektvolles Miteinander" benennt destruktives Verhalten, wie es beispielsweise durch Mobbing, Diskriminierung und sexuelle Belästigung oder Gewalt entsteht, und unterstreicht, dass diese Verhaltensweisen nicht toleriert werden.
In der Präambel der Vereinbarung steht: "Die Stadt Warstein bekennt sich aktiv zu einer vielfältigen, offenen Gesellschaft. Ihre Beschäftigten verstehen Vielfalt als eine Chance, voneinander zu lernen und sich weiterzuentwickeln. Grundlage für eine vielfältige Gesellschaft ist ein respektvolles und partnerschaftliches Miteinander, das effektives und zielgerichtetes Handeln zum Wohle Aller erst ermöglicht."
Meinolf Risse, Vorsitzender des Personalrates, unterstreicht: "Wir alle hören vielfach, dass gefühlt der ,Ton‘ in der Gesellschaft rauer wird. Mit der Dienstvereinbarung und unserem täglichen Verhalten möchten wir ein positives Beispiel geben. Das betrifft sowohl alle Beschäftigten miteinander als auch im Verhalten gegenüber der Bürgerschaft sowie weiteren Gesprächspartnern."



