18 Personen aus allen Sparten der Jugendarbeit besuchten die Fortbildung. Referentin war Wibke Korten von der NRW-Fachberatung sexuelle Vielfalt und Jugendarbeit. "Es war ein guter, gelungener Austausch mit vielen Denkanstößen", so Kerstin Westermann weiter. Themen waren unter anderem zunächst eine grundsätzliche Schulung über die sexuelle Vielfalt inklusive Rollendenken, Zuschreibungen und Unsicherheiten durch fehlendes Wissen. Überrascht zeigten sich die Teilnehmenden darüber, dass die sexuelle Vielfalt vor allem in den jüngeren Generationen – insbesondere bei der so genannten Gen Z – häufiger ein Thema ist, als sie erwartet hätten. Gleichzeitig wurde klar, dass viele Ältere oft noch in ihren sozialisierten Verhaltensarten feststecken.
Die Teilnehmenden erhielten zudem konkrete Praxistipps, beispielsweise wie man Probleme von Personen erkennt, die ihre Sexualität und die damit einhergehenden Bedürfnisse nicht nach außen tragen. Dazu gehörten auch Verhaltenstipps oder Ideen, wie das Thema sexuelle Orientierung angesprochen werden kann.
Kerstin Westermann resümiert: "Ich meinte eigentlich, dass ich mich schon viel mit dem Thema Vielfalt beschäftigt habe. Trotzdem habe ich noch sehr viel Neues gelernt. Dieses Wissen bringt uns als Gesellschaft weiter."



