Besonders eindrucksvoll sind die alten Fotos der Sammlung, die das ehemalige Krankenhausgebäude zeigen und die zahlreichen Veränderungen, die es mit der Zeit erlebt hat. Hinzu kommen historische Patientenaufnahme-Bücher, denen man beispielsweise entnehmen kann, wer Patient im Krankenhaus war und welche Erkrankung zur Aufnahme führte. Aufgrund ihres Alters – die Bücher decken die Zeit von 1900 bis 1970 ab – unterliegt ein Großteil der Bücher nicht mehr dem Datenschutz. Einzig die jüngsten Bücher sind noch nicht für die Benutzung freigegeben.
"Wir sind uns sicher, dass die Akten im Stadtarchiv sicher und geordnet gelagert werden, so dass sie der Nachwelt die Geschichten erzählen, die für viele Menschen vor einigen Jahrzehnten noch gelebte Realität war", erläutert Klara Wohlfahrt, Referentin der Geschäftsführung des Krankenhauses.
Das Stadtarchiv der Stadt Warstein bietet Privatpersonen, Unternehmen, Vereinen und Initiativen an, historisch wertvolle Unterlagen sicher ins Archiv aufzunehmen. Von diesem Angebot hat der Krankenhausvorstand jetzt Gebrauch gemacht. Sehr zur Freude von Stadtarchivar Lukas Grawe: "Es handelt sich um wertvolle Unterlagen, die ein wenig Licht in die Geschichte des Krankenhauses und die medizinische Versorgung Warsteins in früheren Zeiten bringen."



