Das Thema ist kein angenehmes, doch für die Menschen, die auf ein Spenderorgan warten, geht es häufig um Leben oder Tod. Die überwiegende Zahl der Patientinnen und Patienten – laut Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit rund 6.400 – hoffen auf eine neue Niere. Hauptursache für eine chronische Nierenerkrankung sind zum einen Bluthochdruck und zum anderen Diabetes mellitus. Bluthochdruck und Diabetes Typ 2 treten in Deutschland häufig auf. Mit fortschreitender Nierenerkrankung kann das Organ so weit geschädigt werden, dass eine Dialyse notwendig ist – das sind spezielle Verfahren, die das Blut reinigen. Eine Transplantation kann die Lebensqualität der Patientinnen und Patienten deutlich verbessern und das Leben verlängern. Momentan warten weit mehr Menschen auf eine Niere, als Spenderorgane verfügbar sind.
Maximilian Spinnrath betont: "Der Organspenderausweis ist keine einfache, aber eine bedeutsame Entscheidung. Es gibt viele Möglichkeiten sich über das wichtige Thema zu informieren. Informationsmaterial findet sich daher auch bei uns im Rathaus an der Infothek – samt den praktischen, stabilen Organspenderausweisen. Ich möchte dazu ermutigen, sich einmal aktiv mit dem Thema zu beschäftigen. Letztendlich könnte immer eine nahestehende Person oder auch man selbst betroffen sein."
Viele Informationen sowie das Organspende-Register gibt es auf der Website www.organspende-info.de. Der Tag der Organspende findet seit 1983 jährlich in ganz Deutschland statt, immer am ersten Samstag im Juni.



