Die Stadt Warstein unterstützt das Famulaturprogramm der Wirtschaftsförderung des Kreises Soest, bei dem angehenden Ärztinnen und Ärzten ermöglicht wird, eine Region persönlich kennen zu lernen. Das Programm läuft in enger Kooperation mit der Stiftung Maria Hilf, die den Studierenden die ihre Famulatur in Warstein absolvieren die Unterkunft finanziert und einen Mobilitätszuschuss gewährt.
Für die Stiftung Maria Hilf ist "Hands On" deshalb weit mehr als ein medizinisches Ausbildungsangebot. "Wir fördern das Projekt, um junge Ärztinnen und Ärzte für den ländlichen Raum zu gewinnen und ihnen die Möglichkeit geben, unsere Region persönlich kennenzulernen. In enger Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsförderung Kreis Soest und der Stadt Warstein kann ‚Hands On‘" das leisten, betont Alexa Senger, Vorsitzende der Stiftung Maria Hilf.
Das Projekt verbindet deshalb zwei Aspekte, die für die Nachwuchsgewinnung entscheidend sind: berufliche Perspektiven und Lebensqualität. "Wir möchten daher die Famulanten gerne von der Attraktivität unserer Stadt, wie beispielsweise die gute Bildungsinfrastruktur und den hohen Freizeitwert, überzeugen", betont Wirtschaftsförderer Dirk Risse.
Ein entscheidender Bestandteil des Programms sind die engagierten Praxen vor Ort. In der Stadt Warstein beteiligen sich unter anderem die Praxis am Wilkeplatz sowie die Hausärztliche Praxisgemeinschaft Dr. Becher, Dr. Becker, Dres. Heidrich, die als Wästerpraxis bekannt ist, an der Ausbildung des medizinischen Nachwuchses.
Dr. Julia Heidrich beschreibt die Teilnahme als große Bereicherung: "Die Studierenden bringen frische Perspektiven und neue Impulse in den Praxisalltag und erleben gleichzeitig, wie vielfältig und persönlich Hausarztmedizin sein kann. Deshalb beteiligt sich die Wästerpraxis auch 2026 erneut an "Hands On"."
Neben dem Einsatz in den Hausarztpraxen erwartet die Studierenden ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm mit medizinischen Workshops, Ausflügen und gemeinsamen Freizeitaktivitäten. So lernen sie nicht nur das Gesundheitssystem im Kreis Soest kennen, sondern auch die Menschen, die Landschaft und die Freizeitmöglichkeiten der Region.
"Für Warstein ist das eine gute Chance, sich jungen Medizinerinnen und Medizinern als attraktiver Ort zum Leben und Arbeiten zu präsentieren. Denn bei der Entscheidung, wo man später beruflich Fuß fassen möchte, zählen nicht nur die fachlichen Perspektiven. Auch das persönliche Umfeld, Freizeitmöglichkeiten, Infrastruktur und Lebensqualität spielen eine wichtige Rolle", erklärt Bürgermeister Maximilian Spinnrath und ergänzt: "Deshalb unterstützen wir das Famulatur-Programm des Kreises Soest ganz bewusst. Es fügt sich hervorragend in unser städtisches Programm ‚Land.Arzt.Zukunft Warstein‘ ein, mit dem wir frühzeitig Kontakte zu angehenden Ärztinnen und Ärzten knüpfen und sie für eine berufliche Zukunft in unserer Stadt begeistern möchten."



