Für Kinder über drei Jahren stehen stadtweit aktuell noch 39 freie Plätze zur Verfügung. Damit ist eine bedarfsgerechte Versorgung sichergestellt. Auch für Kinder unter drei Jahren sind noch zehn freie Plätze vorhanden. Insgesamt wird im U3-Bereich eine Versorgungsquote von 46 Prozent erreicht und damit sowohl die landesweite Zielquote von 32 Prozent als auch die ursprünglich bundesweit angestrebte Quote von 35 Prozent deutlich übertroffen.
Besonders erfreulich: Erstmals gibt es im Stadtgebiet keine Wartelisten mehr. Damit können Eltern nicht nur zum Beginn des Kindergartenjahres, sondern auch bei unterjährigen Bedarfen - etwa durch Zuzüge oder veränderte familiäre Situationen - auf verfügbare Betreuungsangebote zurückgreifen.
"Unsere Bedarfsplanung zeigt deutlich, dass wir in Warstein vorausschauend und verantwortungsvoll planen. Familien können sich darauf verlassen, dass wir sowohl zum Start des Kindergartenjahres als auch unterjährig ausreichend Betreuungsplätze anbieten können", betont Andreas Plenge, Leiter des Jugendamtes. "Gerade die vorhandenen Reserven geben uns die notwendige Flexibilität, um auf kurzfristige Entwicklungen schnell reagieren zu können."
Bürgermeister Maximilian Spinnrath ergänzt: "Die Zahlen zeigen auch, dass in Warstein viele engagierte Menschen täglich dafür arbeiten, Kindern einen guten Start ins Leben zu ermöglichen. Bei meinen Besuchen in unseren städtischen Einrichtungen verschaffe ich mir derzeit selbst ein Bild von dieser wichtigen Arbeit. Dabei wird deutlich, mit wie viel Fachlichkeit, Herz und Engagement in unseren Kitas gearbeitet wird – dafür, und für die gute Arbeit unseres Jugendamtes, gilt allen Beteiligten mein großer Dank!"
Mit der kontinuierlichen Fortschreibung der Bedarfsplanung erfüllt das Jugendamt seinen gesetzlichen Auftrag und sorgt gemeinsam mit freien und kirchlichen Trägern für ein verlässliches, qualitativ hochwertiges und familienfreundliches Betreuungsangebot im gesamten Stadtgebiet.
Das Jugendamt wird die demografische Entwicklung weiterhin eng begleiten, um auch künftig eine bedarfsgerechte und flexible Betreuung sicherzustellen.



