Früher Kino, Kneipe und Gastronomie, im August 2022 erstes Opfer einer Brandstifter-Serie: das ehemalige Rustica-Gebäude an der nördlichen Hauptstraße. Eine Immobilie mit vielen Geschichten und Erinnerungen – "die werden auch bleiben", so Martin Kramme, Sachgebietsleiter Stadtentwicklung und im Rathaus verantwortlich für das Abrissvorhaben, "aber von dem Gebäude wird in wenigen Tagen nichts mehr übrig sein". Am Montag/ startete der Abriss durch das Unternehmen Linkamp aus Anröchte.
Im Dezember 2023 kaufte die Stadt die Immobilie mit dem Ziel, durch ihren Abriss Platz für innerstädtische Entwicklung in Form von Quartiersparken zu schaffen. "In den vergangenen Monaten und Jahren waren zahlreiche Vor-Ort-Termine, Abstimmungen und Proben notwendig, um einen reibungslosen Verlauf des Rückbaus zu ermöglichen", so Kramme. Auch die notwendige Schadstoffsanierung durch die Firma Linkamp, die am 24. Juni startete, ist bereits abgeschlossen. Nun folgt das "große Gerät".
"Wir haben bewusst den Zeitpunkt der Sommerferien in Kombination mit der Einbahnstraßenregelung auf der B55 gewählt", schildert Sabine Leitner, Fachbereichsleiterin Bauen und Wohnen: "So wird der passierende Verkehr nicht beeinträchtigt. Die B55 wird auch während des Abrisses weiterhin - aktuell einspurig - durchgehend befahrbar sein."
Bis zu 14 Tage werden die Abrisstätigkeiten in Anspruch nehmen. Im Zuge der Neugestaltung der B55 wird voraussichtlich im kommenden Jahr die Herstellung der Quartiersparkplätze an der Stelle des ehemaligen Rusticas umgesetzt.
"Der Abriss des Rustica-Gebäudes steht für den baulichen Aufbruch im Bereich der Hauptstraße. Diesen Weg gehen wir weiter mit dem klaren Ziel, Entlastung und Aufwertung gleichermaßen zu schaffen. Mein Dank gilt den beteiligten Firmen, Behörden und Kolleginnen und Kollegen im Rathaus", so Bürgermeister Maximilian Spinnrath abschließend.
Der Abbruch als auch die Herstellung der Quartiersparkplätze wird durch Städtebaufördermittel des Landes und des Bundes unterstützt.




