"Die Idee der Mädchen, am Spielplatz Dreilindenstraße eine dreistufige Reckanlage zu installieren, ließ sich gut mit den Planungen einer Erweiterung im Bedarfsplan decken, so dass wir sie realisieren konnten", erläutert Kerstin Westermann vom Jugendamt der Stadt Warstein, zuständig für die Planung und Entwicklung der Spielflächen.
"Neben dem notwendigen Baumschnitt gehören auch die wöchentliche Kontrolle, Pflege und Reparaturen der Spielgeräte zu unseren Aufgaben", erklärt Ingo Schaup, Leiter des städtischen Betriebshof der Stadt Warstein, und ergänzt: "Spielplatzgelände werden durch Rasenmähen, Reinigung bzw. Austausch von Sand, Pflege der Fallschutzflächen sowie Demontage und Installation neuer Geräte ganzjährig gepflegt. Selbstverständlich gehören auch die Reinigung der Flächen und Mülleimer – in denen leider immer wieder Hausmüll zu finden ist – dazu. Einmal im Jahr wird eine Generalinspektion durchgeführt, bei der alle Bestandteile der Spielgeräte genau untersucht werden."
Die Politik beruft aktuell eine Arbeitsgruppe zur Fortschreibung der Spielflächenplanung ein, in der Anregungen und Ideen hinsichtlich der Schwerpunkte und finanziellen Haushaltsmittel erörtert werden.
Der auf den Schildern an den Spielflächen angebrachte QR-Code kann für Mängelhinweise, gerne aber auch für Ideen und Vorschläge genutzt werden. "Wir nehmen Anregungen aus der Bürgerschaft und hier insbesondere von Kindern und Jugendlichen sehr ernst und ich finde es toll, dass die beiden sich mit ihrem Anliegen an die Stadt gewandt habe. Bei der anstehenden Spielfächenbedarfsplanung werden wir zukünftig die Interessen der Bürgerinnen und Bürgern und der Kinder noch stärker einbinden, damit wir im ganzen Stadtgebiet auch zukünftig eine bedarfsorientiertes Spielangebot anbieten können", erklärt Bürgermeister Maximilian Spinnrath.



