Gerade Kleinkinder sind aufgrund ihrer empfindlichen Haut besonders stark durch UV-Strahlung gefährdet. Bereits in jungen Jahren verursachte Sonnenschäden können das Risiko für spätere Hauterkrankungen erhöhen. Mit der gezielten Ansprache der Kindertageseinrichtungen leistet die Stadt Warstein einen wichtigen Beitrag dazu, bereits im frühen Kindesalter für einen bewussten Umgang mit Sonneneinstrahlung zu sensibilisieren und wirksame Schutzmaßnahmen im Alltag zu verankern.
"Mit der Einbindung unserer Kitas setzen wir bewusst dort an, wo Prävention am wirksamsten ist – bei den Jüngsten. Kinder benötigen besonderen Schutz vor UV-Strahlung, und genau hier wollen wir frühzeitig sensibilisieren und unterstützen", betont Bürgermeister Maximilian Spinnrath.
"Je mehr Verbreitung der UV-Index findet, desto mehr Aufmerksamkeit für den UV-Schutz versprechen wir uns. Das Projekt steht und fällt deshalb mit unseren Partnerinnen und Partner, die Umsetzung in gleich acht Kindertagesstäten freut uns sehr", lobt Projektleiterin Carina Annalena Jung von der ADP die Aktivitäten in Warstein.
Das Projekt "WATCH OUT" wurde 2022 von der Deutschen Krebshilfe und der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention e. V. (ADP) ins Leben gerufen. Ziel der bundesweiten Initiative ist es, Menschen in ihren Lebenswelten kurz, verständlich und alltagsnah für wirksamen Sonnenschutz zu sensibilisieren.
Um die sonst unsichtbare UV-Strahlung sichtbar zu machen, setzt das Projekt auf spezielle Warntafeln, die den aktuellen UV-Index anhand der international gültigen Farbskala darstellen. Ergänzt werden diese durch leicht verständliche Verhaltensempfehlungen, etwa zum Aufsuchen von Schatten, zum Tragen schützender Kleidung oder zur Verwendung von Sonnencreme. Über einen QR-Code können Erziehungsberechtigte sowie Bürgerinnen und Bürger zudem weiterführende Informationen direkt auf ihrem Smartphone abrufen. Die witterungsbeständigen Tafeln sind für den dauerhaften Einsatz im öffentlichen Raum konzipiert und tragen dazu bei, das Bewusstsein für UV-Schutz nachhaltig zu stärken.
Weitere Informationen veröffentlichen die Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention e.V. (ADP) sowie die deutsche Krebshilfe auf ihren Instagram- und Facebook-Kanälen sowie www.linkedin.com/company/arbeitsgemeinschaft-dermatologische-praevention und www.linkedin.com/company/deutsche-krebshilfe



