Pressemeldung

Stadt Warstein setzt sich weiter für den Erhalt des Krankenhauses Maria Hilf ein

Die Stadt Warstein engagiert sich weiterhin aktiv für den Erhalt und die Zukunft des Krankenhauses Maria Hilf. Auch wenn die Einflussmöglichkeiten der Kommune bekanntlich begrenzt sind, setzt die Stadt auf einen engen Austausch mit allen Beteiligten und nutzt ihre Netzwerke gezielt, um den Standort zu stärken.

 

Im Rahmen dieses Engagements begrüßte die Stadt Warstein kürzlich erneut die Interimsmanagerin des Krankenhauses, Frau Anja Schulze, zu einem Austausch im Rathaus. Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die aktuellen Entwicklungen rund um das Krankenhaus Maria Hilf.

 

In den vergangenen Wochen haben Bürgermeister Maximilian Spinnrath sowie der 1. Beigeordnete und Stadtkämmerer Stefan Redder Gespräche mit verschiedenen Akteurengeführt und bestehende Kontakte genutzt, um den Standort aktiv zu unterstützen.

 

So wandte sich die Stadt Warstein unter anderem direkt an Landrat Heinrich Frieling. In einem Schreiben sowie in einem persönlichen Gespräch wurde für eine stärkere Einbindung des Warsteiner Krankenhauses in die lokale Notfallversorgung geworben und eine engere Kommunikation zwischen Rettungswache und Krankenhaus angestoßen.

 

Parallel dazu haben sich Bürgermeister Maximilian Spinnrath gemeinsam mit dem 1. Beigeordneten und Stadtkämmerer Stefan Redder an die Bezirksregierung Arnsberg gewandt, um den Antrag des Krankenhauses auf Umstrukturierung hin zu einem Spezialversorger mit den Schwerpunkten Geriatrie und Innere Medizin zu unterstützen. Dieses Anliegen unterstrich Bürgermeister Spinnrath zusätzlich in einem persönlichen Austausch mit Regierungspräsidenten Heinrich Böckelühr und warb dabei erneut für eine Unterstützung des anstehenden Umstrukturierungsprozesses.

 

Ein weiterer Baustein zur Stärkung des Krankenhauses ist die Verbesserung der Informationslage vor Ort. Auf Anregung der Stadt wird nun am 3. Juni 2026 eine Informationsveranstaltung für die heimischen Hausärzte im Bürgersaal des Rathauses stattfinden. Eine öffentliche Informationsveranstaltung für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Warstein ist ebenfalls am 3. Juni, um 18.00 Uhr geplant.

 

Ziel ist es, über das aktuelle Leistungsspektrumund vom Krankenhaus zukünftig geplante Projekte sowie Angebote zu informieren und den fachlichen Austausch zu intensivieren. Zugleich möchte die Stadt Warstein zur Versachlichung der Diskussion beitragen und kursierenden Gerüchten entgegenwirken. So entspricht die in den vergangenen Tagen verbreitete Behauptung, die Röntgenabteilung sei geschlossen, nicht den Tatsachen – die Abteilung ist weiterhin vollumfänglich in Betrieb.

 

"Auch wenn unsere direkten Einflussmöglichkeiten begrenzt sind, sehen wir es als unsere Aufgabe, den Prozess aktiv zu begleiten, Kontakte zu vermitteln und für die Belange unseres Krankenhauses einzutreten", betont Bürgermeister Maximilian Spinnrath. "Das Krankenhaus Maria Hilf ist ein wichtiger Bestandteil der medizinischen Versorgung in unserer Stadt und der gesamten Region."

 

Auch der 1. Beigeordnete und Stadtkämmerer Stefan Redder unterstreicht die Bedeutung der gemeinsamen Anstrengungen: "Die aktuelle Situation erfordert ein abgestimmtes Vorgehen aller Beteiligten. Wir setzen uns dafür ein, dass das Krankenhaus eine tragfähige Perspektive erhält und auch künftig eine wichtige Rolle in der regionalen Versorgungsstruktur einnimmt."

 

Die Stadt Warstein und die Krankenhausleitung haben vereinbart, den intensiven Austausch auch künftig fortzusetzen, um gemeinsam an tragfähigen Lösungen für den Standort zu arbeiten.

Foto: Frau Wohlfahrt, Frau Schulze, Herr Spinnrath, Herr Redder trafen sich zu einem gemeinsamen Austausch im Rathaus

Quelle: Feldmann

Zurück
Stadt Warstein setzt sich weiter für den Erhalt des Krankenhauses Maria Hilf ein
Menü