"Mit dem Wästergarten schaffen wir einen völlig neuen Freiraum mitten in Warstein. Die Fläche verbindet die naturnahe Entwicklung der Wäster mit einer hochwertigen Gestaltung des öffentlichen Raumes und schafft damit einen echten Mehrwert für die Innenstadt", erklärt Fachbereichsleiter Heiner Krick.
Mit dem Projekt wird ein bislang ungenutztes Entwicklungspotenzial mitten in der Stadt aktiviert und zu einem attraktiven Treffpunkt für Jung und Alt entwickelt. Das Zusammenspiel von fließendem Wasser, Grünflächen und Aufenthaltsbereichen schafft einen Ort, der zum Verweilen, Begegnen und kurzen Gespräch im Alltag einlädt.
Eine großzügige Treppenanlage aus Naturstein wird künftig den Zugang zur Wäster ermöglichen und die Verbindung zwischen Stadtraum und Gewässer erlebbar machen. Gleichzeitig wird der Wästergarten durch zahlreiche gärtnerische Gestaltungselemente geprägt. Eine kleine Baumallee, Schmuckstauden entlang des Fuß- und Radweges, Wildstaudenbeete und weitere typische Gartenelemente verleihen dem Areal seinen besonderen Charakter und machen die Fläche zu einer grünen Insel mitten in der Stadt.
Projektleiter Markus Teutenberg, der die Maßnahme auf Seiten der Stadt begleitet, sieht insbesondere in der Verbindung von Gestaltung und Funktion einen wichtigen Aspekt des Projekts: "Wir haben bei der Planung darauf geachtet, dass der Wästergarten nicht nur schön anzusehen ist, sondern auch langfristig gut nutzbar und pflegegerecht bleibt. Die unterschiedlichen Grün- und Aufenthaltsbereiche sollen sich selbstverständlich in den bestehenden Stadtraum einfügen und gleichzeitig einen ganz eigenen Charakter entwickeln."
Dabei geht die Bedeutung des Projekts weit über eine gestalterische Aufwertung hinaus. Der Wästergarten ist ein wichtiger Baustein für die Klimaanpassung im innerstädtischen Bereich. Begrünte Flächen, Bäume und Stauden tragen zur Verbesserung des Stadtklimas bei, spenden Schatten und schaffen zusätzliche ökologische Lebensräume. Zugleich stärkt die Renaturierung der Wäster die Verbindung der Stadt mit ihrem Gewässer und macht natürliche Strukturen im urbanen Raum wieder sichtbar und erlebbar.
Auch die Sicherheit und Aufenthaltsqualität spielen eine wichtige Rolle, wie Stefan Redder, 1. Beigeordneter und Stadtkämmerer betont: "Entlang des Gartens ist eine angemessene Wegebeleuchtung vorgesehen. Dadurch soll der Fuß- und Radweg auch in den dunkleren Tageszeiten besser wahrnehmbar sein und eine sichere Nutzung des Bereichs unterstützt werden. Der Wästergarten soll damit nicht nur tagsüber, sondern möglichst zu unterschiedlichen Tageszeiten ein gut erreichbarer und einladender Bestandteil der Innenstadt sein."
Die Umsetzung des Projekts wird maßgeblich durch die Städtebauförderung "Lebendige Zentren – Erhalt und Entwicklung der Stadt- und Ortskerne" ermöglicht. Mit einer Förderung von 70 Prozent erhält die Stadt Warstein wichtige Unterstützung bei der Realisierung. Auf diese Weise lassen sich städtebauliche Entwicklung, Klimaanpassung, ökologische Aufwertung und eine höhere Aufenthaltsqualität miteinander verbinden.
Bürgermeister Maximilian Spinnrath sieht in dem Projekt einen wichtigen Schritt für die weitere Entwicklung der Warsteiner Innenstadt: "Der Wästergarten zeigt beispielhaft, wie wir vorhandene Potenziale in unserer Stadt nutzen können. Aus einer bislang wenig genutzten Fläche entsteht ein attraktiver Ort, an dem Wasser, Natur und Stadtleben zusammenkommen. Ich freue mich darauf, wenn die Bürgerinnen und Bürger den neuen Wästergarten nach Abschluss der Arbeiten selbst erleben können."
Mit dem Wästergarten entsteht somit ein neuer Freiraum, der die bereits begonnene Entwicklung entlang der Wäster konsequent fortsetzt. Wasser, Natur, Begegnung und Stadtleben werden künftig unmittelbar miteinander verbunden. Die Bürgerinnen und Bürger dürfen gespannt sein: Entlang der Wäster wächst ein vielfältiger neuer Ort, der die Warsteiner Innenstadt nachhaltig bereichern und ein weiteres sichtbares Zeichen für eine lebenswerte und zukunftsfähige Stadt setzen wird.
Infokasten
Hinweise für Anliegerinnen und Anlieger
Während der Bauphase kann es im Umfeld der Maßnahme zu Beeinträchtigungen, insbesondere durch Baulärm, kommen. Die von den Arbeiten betroffenen Anliegerinnen und Anlieger werden um Verständnis und Geduld gebeten.
Der Radweg zwischen Rangestraße und Müschederweg ist während der Baumaßnahme gesperrt. Fußgängerinnen und Fußgänger sowie Radfahrerinnen und Radfahrer werden gebeten, die ausgeschilderte Umleitung über die Wästerstraße zu nutzen.
Die Stadt Warstein dankt allen Betroffenen für ihr Verständnis und ihre Geduld während der Bauarbeiten.
Für Fragen stehe ich Ihnen gerne unter 02902 81 310 / m.teutenberg@warstein.de zur Verfügung.




