Gegen 11 Uhr wird am 10. September bundesweit eine Probewarnung ausgelöst. Gegen 11.45 Uhr folgt die Entwarnung über die dafür vorgesehenen Warnkanäle. Ziel des gemeinsamen Aktionstages von Bund, Ländern und Kommunen ist es, das Zusammenspiel der Warnsysteme zu erproben und gleichzeitig die Bürgerschaft mit den verschiedenen Warnwegen vertraut zu machen.
Warnungen können heute über unterschiedliche Kanäle verbreitet werden. Dazu gehören unter anderem Warn-Apps wie NINA, Cell Broadcast, Radio, Fernsehen und Internet. Auf kommunaler Ebene können außerdem Sirenen und weitere örtliche Warnmittel eingesetzt werden. Der sogenannte Warnmix ist wichtig, weil kein einzelner Warnkanal alle Menschen in jeder Situation erreichen kann.
Unter dem Motto "Warstein hört hin – Warnung verstehen. Richtig handeln." informiert die Stadt Warstein bereits am Dienstag, 8. September, von 13 bis 16 Uhr am Rathaus. Bei geeignetem Wetter wird der Informationsstand vor dem Rathaus aufgebaut, bei schlechtem Wetter im Rathaus.
Bürgerinnen und Bürger können sich dort kompakt über Sirenen und Warnsignale, Cell Broadcast, die Warn-App NINA sowie das richtige Verhalten bei einer Warnung informieren. Anhand eines Notfallrucksacks und ausgewählter Ausrüstungsgegenstände wird außerdem gezeigt, wie Warnung und persönliche Notfallvorsorge zusammengehören.
Die Stadt setzt bewusst auf einen übersichtlichen Informationsstand, der persönliche Gespräche ermöglicht. Im Mittelpunkt stehen drei Fragen: Wie werde ich gewarnt? Was muss ich nach einer Warnung tun? Und wie kann ich mich selbst auf mögliche Krisensituationen vorbereiten?
"Eine wichtige Botschaft lautet: Eine Sirene kann Aufmerksamkeit erzeugen, aber sie kann nicht erklären, welche Gefahr besteht und was konkret zu tun ist. Wer eine Warnung wahrnimmt, sollte deshalb weitere Informationen über offizielle Warnkanäle einholen und die dort veröffentlichten Handlungsempfehlungen beachten", empfiehlt Yvonne Deimel, bei der Stadt Warstein zuständig für Krisen-, Katastrophen- und Zivilschutz.
Am Mittwoch, 9. September, wird über die städtischen Informationskanäle nochmals an den Warntag erinnert. Am Donnerstagmorgen, 10. September, informiert die Stadt erneut über die bevorstehende Probewarnung. Die Bürgerschaft wird gebeten, gegen 11 Uhr bewusst darauf zu achten, über welche Wege sie die Warnung wahrnimmt. Aufgrund des Probealarms besteht keine Gefahr.
Nach der Probewarnung können Rückmeldungen aus der Bürgerschaft dazu beitragen, einen Eindruck davon zu erhalten, welche Warnwege wahrgenommen wurden.
Die Stadt Warstein lädt alle Interessierten ein, den Informationsstand am Dienstag, 8. September, zu besuchen und die Gelegenheit zu nutzen, Fragen rund um Warnung und Vorsorge zu stellen.



