Als Straßenbaulastträgerin weist die Stadt Warstein freundlich darauf hin, dass solche Veränderungen leider nicht erlaubt sind. So kann es beispielweise zu Stürzen von Radfahrern, Sachschäden an anderen Fahrzeugen oder zu Verletzungen von Fußgängern kommen. Eine weitere Gefahr stellen diese Auffahrrampen im Winter dar, wenn der Schneepflug damit kollidiert und die Rampe nach vorne katapultiert. Auch der Regenabfluss in der Straßenrinne wird behindert. Teilweise werden die Rampen bei Starkregen, der angesichts des spürbaren Klimawandels immer häufiger auftritt, sogar auf die Fahrbahn gespült.
"Wir möchten gemeinsam mit der Bürgerschaft dafür sorgen, dass unsere Stadt sicher und für alle gut nutzbar bleibt. Wer Schwierigkeiten mit der Ein- oder Ausfahrt hat, kann Unterstützung durch die Stadt Warstein erhalten", rät Heiner Krick. Eine Bordsteinabsenkung kann auch online beantragt werden. Weitere Informationen dazu gibt es auf der städtischen Website unter www.warstein.de, Suchbegriff: Bordsteinabsenkung oder bei Björn Dreibholz vom Betriebshof der Stadt Warstein unter 02902/81-384 bzw. E-Mail b.dreibholz@warstein.de. Heiner Krick betont: "Unser Ziel ist es, gemeinsam mit Ihnen eine sichere und komfortable Lösung zu finden."
Parallel dazu setzt die Stadt ihr eigenes Programm zur Verbesserung der Begeh- und Befahrbarkeit (z. B. mit Fahrrädern, Rollatoren und Rollstühlen) von Gehwegen fort, indem Sie eigenständig Bordsteinabsenkungen an markanten Stellen vornimmt. "Der Betriebshof hat hier bereits Einiges geleistet und verbessert so nach und nach die Situation in unserer Stadt", so Krick abschließend.
Foto: Ingo Schaup
BU: Verkehrsgefährdung durch provisorische Bordsteinrampen: Wer Probleme beim Befahren von Ein- oder Ausfahrten hat, kann eine Bordsteinabsenkung online beantragen