"Heinrich Frieling kenne ich bereits aus meiner Zeit im nordrhein-westfälischen Landtag. Damals war er Landtagsabgeordneter für den ‚Westkreis‘ Soest, während ich als Büroleiter für den Abgeordneten des ‚Ostkreises‘ tätig war. Dadurch besteht bereits ein guter und vertrauensvoller Draht", betonte Bürgermeister Maximilian Spinnrath, der den Landrat gemeinsam mit Stefan Redder, dem Erstem Beigeordneten und Stadtkämmerer, begrüßte.
Auf Grundlage dieser bestehenden Verbindung konnten zentrale Themen, die die Stadt Warstein derzeit bewegen, offen und konstruktiv angesprochen werden. Dazu zählten unter anderem die Sicherung der regionalen Gesundheitsversorgung, Fragen rund um den Brandschutz und die Feuerwehr, der Ausbau der Windenergie – bei dem der Kreis Soest Genehmigungsbehörde ist –, der Trinkwasserschutz sowie die innerstädtische Weiterentwicklung des Risse-Geländes.
Landrat Heinrich Frieling unterstrich die Bedeutung eines engen Miteinanders: "Ein intensiver Austausch zwischen den kreisangehörigen Kommunen und der Kreisverwaltung ist die Grundlage für eine effektive Zusammenarbeit. Die stetig wachsende Zahl an Aufgaben können wir nur gemeinsam und im möglichst breiten Konsens bewältigen."
Dem schloss sich Bürgermeister Maximilian Spinnrath an: "Wir freuen uns sehr auf einen offenen Dialog und auf die weitere Stärkung unserer Beziehungen zum Kreis Soest. Es wird sicherlich auch künftig immer mal wieder unterschiedliche Positionen zwischen Stadt und Kreis geben – umso wichtiger ist es, dass man Themen auf Augenhöhe und über kurze Wege klären kann."
Im Rahmen des Treffens zeigte sich Landrat Frieling zudem beeindruckt von der modernen und offenen Architektur des Bürgersaals im Warsteiner Rathaus. Die bodentiefen Fenster vermitteln einen unmittelbaren Bezug zum Markt- und Kirchvorplatz und unterstreichen den Anspruch eines transparenten und bürgernahen Verwaltungshauses.



