Angehörige der Wehrmacht und der Waffen-SS ermordeten im März 1945 im Arnsberger Wald bei Warstein, Suttrop und Eversberg insgesamt 208 osteuropäische Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter. Dieses Massaker gehört zu den größten Kriegsendphasenverbrechen auf deutschem Boden außerhalb von Konzentrationslagern und Gefängnissen. Die Ausstellung, die die Stadt Warstein als Initiatorin veranstaltet, stößt aktuell auf großes Interesse sowohl bei Medienvertretern als auch bei Besucherinnen und Besuchern. Sie bietet neben historischen Exponaten auch multimediale Angebote wie Filmvorführungen und Fachvorträge.
Den informativen Abschluss soll der Vortrag des Stadtarchivars am Sonntag, 6. April, um 11 Uhr im Bürgersaal bilden. Er erinnert an die letzten Tage des Zweiten Weltkrieges vor 80 Jahren und zeichnet dabei ein Bild von den Geschehnissen in Westfalen und im Amt Warstein. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist im Vorfeld per E-Mail an Barbara Lemm b.lemm@warstein.de erforderlich. Der Bürgersaal ist durch einen Aufzug im Rathaus barrierefrei erreichbar. Die Anzahl der Plätze ist begrenzt.